Pflanzen- und Samentauschbörse

23. Oktober 2021

Der Einladung der Deckenpfronner LandFrauen waren über 50 Pflanzenliebhaber*innen gefolgt. Am vergangenen Samstagvormittag fand die bereits 10. Deckenpfronner Pflanzen- und Samentauschbörse bei schönem, allerdings etwas kühlem herbstlichen Wetter statt.

Ab 10.00 Uhr trudelten die ersten Hobbygärtner*innen bewaffnet mit Körben, Kartons, Eimern und Tüten am Platz vor dem Steinhaus mit ihren gut sortierten Pflanzenschätzen ein. Im Angebot war eine große Auswahl an Samen, schöne Geranien zum Überwintern, Nachtkerzen, Elefantenohr, Lampionblumen, Clivien, Grünlilien, Ableger von Herbstastern, indisches Blumenrohr, Schnittlauch, Gewürzstrauch, Schöllkraut gegen Warzen, um nur einige zu nennen.

Vieles davon konnte noch am selben Nachmittag ein Plätzchen in einem schönen Garten und die eine oder andere Topfpflanze ein neues Heim finden.

Unter den Hobbygärtnern aus Deckenpfronn, Herrenberg, Nufringen bis Nebringen wurde aber nicht nur getauscht, es wurde ein „Schwätzle“ gehalten und gefachsimpelt, um Pflegetipps und Erfahrungen weiterzugeben. Viele bekannte Gesichter aus den Vorjahren waren darunter.

Auch im nächsten Jahr möchten die LandFrauen diese Tauschbörse nicht mehr missen, wobei sehr wichtig ist, dass natürlich auch Gäste ohne Pflanzen sicher nicht mit leeren Händen nach Hause gehen sollen. Niemand ist verpflichtet, etwas mitzubringen.

10. Pflanzen- und Samentauschbörse

18. Oktober 2021

Herzliche Einladung

zur 10. Pflanzen- und Samentauschbörse
am   Samstag, 23. Oktober 2021

vor dem Seniorenzentrum am Steinhaus in Deckenpfronn
von 10.00 Uhr bis ca. 12.00 Uhr.

Bei schlechtem Wetter sind wir im Eingangsbereich. Getauscht werden können Kräuter, Stauden, Samen, Gemüse- und Topfpflanzen.

Jeder kann mitbringen, was er zu viel hat und jeder kann mitnehmen, was er brauchen kann und was ihm gefällt,  keiner ist jedoch verpflichtet, selbst etwas mitzubringen.

Die LandFrauen freuen sich über eine große Pflanzenvielfalt und rege Beteiligung beim Tauschen!

Exkursion zum Thema „Auf den Spuren des mittelalterlichen Etterweges“

15. Oktober 2021

„Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ – am gestrigen Donnerstagnachmittag konnte nun endlich bei sonnigem Herbstwetter die mehrmals verschobene Exkursion mit unserem Altbürgermeister Winfried Kuppler stattfinden.

Verdeutlicht wurde bei dem 1 ½ – stündigen Durchgang durch Deckenpfronn mit über 40 Teilnehmer*innen, dass die Konturen des mittelalterlichen Ortsbildes in Deckenpfronn wie wohl in keiner anderen Gemeinde zu erkennen sind. Im alten Dorf zog sich bis 1945 eine ca. 1,2 km lange und 1,70 m hohe Ettermauer mit aufgesetzten Steinen um die Häuser. Nicht als Schutzschild gegen feindliche Angriffe, vielmehr als Trennungslinie zwischen den zehntabgabefreien Grundstücken innerhalb und den zehntabgabepflichtigen Grundstücken außerhalb der Mauer.

alle hören gespannt zu….
das letzte Stück der noch vorhandenen Ettermauer

Leider ist nur ein letztes Stück von 50 m  aus dem späten Mittelalter erhalten. Beim Rundgang, bei dem wir auch alle 4 Etter – Tore besichtigten, erklärte uns Winfried Kuppler in humorvoller Weise, gespickt mit lustigen Anekdoten, die Geschichte Deckenpfronns. Diese 4 Tore (Calwer Tor, Jäger Tor, Bohnentor und Unteres Tor) sind durch die Kulturwerkstatt in den zurückliegenden Jahren an den jeweils früheren Standorten neu entstanden.

eines der 4 Tore, das Calwer Tor

Bei vielen älteren Teilnehmer*innen wurden so die vergangenen Erinnerungen wieder lebendig.

endlich können wir wieder nett zusammenkommen…..

In der Pizzeria in Deckenpfronn fand dann noch ein schöner und gemütlicher Abschluss statt.

Qualifizierungsschulung für das Vorstandsteam des Kreisverbandes

10. Oktober 2021

Am 6. Oktober 2021 trafen sich sechs Vorstandsmitglieder des Kreisverbandes Böblingen und fünf Gäste aus den Ortsvereinen zur Qualifizierungsschulung im Alten Rathaus in Mötzingen. Mit der Referentin Frau Reichenbach-Lachenmann beschäftigten wir uns intensiv mit dem Thema „Zukunftssicherung – Wie können wir unsere Ortsvereine unterstützen?“

Ein wichtiges Thema, da es leider in vielen Ortsvereinen immer schwieriger wird, neue Mitglieder gewinnen und Nachfolgerinnen für ausscheidende Vorstandsmitglieder zu finden.

Die Leitthemen für den Nachmittag waren: Wann gehen wir auf einen Ortsverein zu?

Wie gehen wir auf einen Ortsverein zu?

Wie gelingt das Gespräch?

Zunächst stellte uns Frau Reichenbach die „Ortsvereinsanalyse“ vor, mit der wir als Kreisvorstand durch Kategorien wie Mitgliederentwicklung, Überalterung oder vorhandene Nachfolgeregelung von außen ein Bild verschaffen können. Ideal wäre es natürlich, betroffene Ortsvereine nähmen rechtzeitig Kontakt mit dem Kreisvorstand auf, damit gemeinsam eine gute Lösung für den erfolgreichen Fortbestand des Vereins gefunden werden kann.

Thematisch weiter ging es mit der Kontaktaufnahme, dem Ablauf eines Besuchs, der Gesprächsführung und der Planung weiterer Schritte.

In Kleingruppen übten wir das Zuhören und Wiedergeben beim Gespräch und formulierten einen fiktiven Brief an die Mitglieder eines Ortsvereins. In der großen Runde spielten wir den Besuch von zwei Mitgliedern des Kreisvorstandes im einem betroffenen Ortsverein. Dabei entdeckten wir bisher verborgene schaupielerische Talente unter den Teilnehmerinnen….

Fazit: Durch viele gute Handlungsempfehlungen für dieses doch etwas heikle Gebiet der Vorstandsarbeit fühlen wir uns nun gut gerüstet und können die Schulung auch anderen Kreisverbänden sehr empfehlen.

Unser Dank geht an Frau Reichenbach-Lachenmann für die umfassende, realitätsnahe und sehr lebendige Schulung und an Heidi Morlok für die Organisation vor Ort.

Martina Spalt-Kuhlmann

Geschichte und Entwicklung Stuttgarter Hafen

10. Oktober 2021

Eine Tour durch den Stuttgarter Hafen mit unseren Partnern stand letzten Donnerstag 7.10.2021 auf dem Programm.

Der Hafen wurde in zwei Abschnitten von 1954 – 1958 und 1966-1968 erbaut.

Rund 50 Unternehmen sind Stand heute auf dem Areal angesiedelt. Die Betriebe vernetzen Zulieferunternehmen mit produzierender Industrie. Dieser Binnenhafen ist ein trimodaler Verkehrspunkt und somit eine wichtige Logistikdrehscheibe für die Region. Die Container werden nicht nur auf dem Wasserweg, sondern auch per Bahn und LKW weiterverschickt.

Der Containerumschlag nimmt fast ein Viertel des gesamten Hafengebietes ein.

Der Neckarhafen wird von der Hafen Stuttgart GmbH, einer Tochtergesellschaft der Stadt Stuttgart betrieben. Der Stadtteil Hafen liegt zwischen Unter- und Obertürkheim bzw. zwischen Wangen und Hedelfingen.

Nach unserer Fahrt mit dem Bus durch das Hafengebiet fuhren wir zum Rotenberg. Hier hatten wir eine sehr schöne Aussicht auf Stuttgart mit den Weinbergen.

Den Tag haben wir bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen lassen.

Tagesfahrt Bad Wurzach und Schmidsfelden

3. Oktober 2021

Bei strahlender Sonne und guter Laune fuhren wir Leonberger LandFrauen nach Oberschwaben. Erste Station war das Naturjuwel Wurzacher Ried. Diese Moorlandschaft ist der Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere.

Ein intaktes Moor ist ein bedeutender Co2-Speicher und somit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Bei der Fahrt mit der Torfbahn erfuhren wir Wissenswertes rund um den Lebensraum Moor und dem Torfabbau. Der Torfabbau hatte eine lange Tradition und es wurde mehr als 200 Jahre abgebaut als Brennstoff, Streutorf, Gartentorf oder Badetorf.

Anschließend besichtigten wir das Wurzacher Schloss mit dem wunderschönen Treppenhaus.

Im Sommer werden viele Konzerte wegen der top Akustik im Treppenhaus gegeben.

Weiter gings zur Barock-Kirche St.Verena erbaut 1775/77.

Das bedeutende Deckenfresko ist ein Meisterwerk des Malers Andreas Brugger.

Die Weiterfahrt ging nach Schmidsfelden. Hier konnten wir einer Glasmacherin im historischen Glasmacherdorf bei der Arbeit zuschauen. 1678 kamen die Glasmacher aus dem Schwarzwald in dieses Dorf und gründeten mehrere Hütten. 200 Jahre später wurden die Hütten stillgelegt. Erst 1997 begann die Renovierung der Glashütte und das alte Glasmacherdorf entstand wieder.

Unseren Nachmittagskaffee haben wir uns im Salettl vom historischen Gasthof Tanne in Eisenbach schmecken lassen.

Salettl ist ein kleines offenes Gartenhaus. Erbaut wurde es ca. 1904 und diente Sommerfrischlern und Gästen beim Tanzen als Schattenspender.

Die Fahrt hat uns viel Freude bereitet. Herr Starzmann als Reisebegleiter war eine Bereicherung. Seine top historischen und geographischen Ausführungen gespickt mit Anekdoten waren das zuhören wert.

Wahlen und Jahresrückblick mit Bildershow

26. August 2021

Am 23.08.2021 konnte nun die Hauptversammlung in der Seniorentagesstätte stattfinden.

43 Teilnehmer waren in die locker bestuhlte Seniorentagesstätte gekommen

Der von der Schriftführerin Doris Süsser mit einer bunten Bildershow untermalte Jahresrückblick wurde im Wechsel von Vorsitzende/Schriftführerin vorgetragen. Somit konnten sich die Anwesenden an die verschiedenen Aktivitäten aus dem Jahr 2019 und was Corona bedingt noch im Jahr 2020 möglich war, erinnern. Danach wurden von Kassiererin Karin Schneider die zuvor sorgfältig geprüften Kassenberichte vorgetragen. Ihr wurde eine einwandfreie Kassenführung bestätigt. Nach Totenehrung und Bekanntgabe der neu hinzugekommenen Mitglieder durch die Vorsitzende wurde die gesamte Vorstandschaft von Bürgermeister Gött  entlastet.

von links nach rechts: Gertrud Weber (ehem.Vors.), Kassiererin Karin Schneider, Vorstandsmitglieder Marianne Dongus, Marianne Luz, Schriftführerin Doris Süsser, Vorstandsmitglied Bettina Sattler, neues Vorstandsteam: Elke Faißler/Ilona Walz, neue Vorstandsmitglieder Heike Groß und Claudia Eberhardt

Danach standen die Wahlen an. Die 1. Vorsitzende Gertrud Weber stellte sich nicht mehr zur Wahl. Es wurde das Vorstandsteam Elke Faißler/Ilona Walz vorgeschlagen. Ebenso schied das langjährige Vorstandsmitglied Renate Paulus aus. Dafür konnten die Vorstandsmitglieder Heike Groß und Claudia Eberhardt gewonnen werden. Die Wahl wurde unter der Wahlleitung von der Kreisvorsitzenden Heidi Morlok geheim durchgeführt.  Alle vorgeschlagenen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig und ohne Enthaltung gewählt.

Das Vorstandsmitglied Renate Paulus wurde von Gertrud Weber in einer Dankesrede und einem Geschenk verabschiedet. Danach wurde Gertrud Weber von der ehem. stellvertretenden Vorsitzenden Marianne Dongus verabschiedet. In seinem Dankes- und Grußwort kündigte Bürgermeister Gött noch eine weitere Feier in separaten Rahmen mit Vorstandschaft und Wegebegleitern an. Gertrud Weber sprach das Schlusswort, in dem sie sich bei allen recht herzlich bedankte.

Verabschiedungen und Dankesreden

Außerdem bedankte sich die Kreisvorsitzende Heidi Morlok herzlich bei Gertrud  für ihre sehr gute LandFrauen-Tätigkeit im Orts- und im Kreisverein. Sie gab uns für die „Corona Zeit“ den Spruch von Bettina Graf mit auf den Weg: Im tiefsten Tal kann man schon das Licht am Horizont sehen. Durchhalten, Lösungen finden, Hoffnung schöpfen. Und am Ende Aufatmen! Unserer Vorstandschaft wünschte sie weiterhin gute Ideen, ein konstruktives Miteinander, Geduld, Ausdauer und Zuversicht.

Waldbaden – „sich achtsam im Wald bewegen“

19. August 2021

Waldbaden – oder wie es in seinem Ursprungsland Japan heißt – Shinrin Yoku ist das absichtslose und achtsame Eintauchen in die Atmosphäre des Waldes.

Barbara Dürrwang hat uns sehr viel Interessantes über den Wald in lebendiger Weise erklärt

Wir gehen dabei nicht in einem Waldsee schwimmen, sondern wir genießen mit weit geöffneten Sinnen die Schönheit des Waldes und staunen darüber, wie wir durch Entschleunigung Altbekanntes neu entdecken können. Das hat einen wunderbaren Effekt auf den Körper, den Geist und die Seele. Denn bereits der Anblick eines Waldes senkt Stresshormone, hebt die Laune und sorgt für ein inneres Gleichgewicht.

Start Waldbaden – bevor wir in den Wald eintauchen

Mit der Heilpraktikerin Barbara Dürrwang konnten wir am Donnerstagnachmittag in das Waldbaden „hineinschnuppern“. Normalerweise dauert dies einen halben Tag.

Sie stellte uns einige Aufgaben wie schlendern, also nicht eilig gehen, etwas Interessantes (z.B. einen Tannenzapfen, eine Blume oder einen Stein) suchen.

Auch erzählte sie uns viel Wissenswertes über das geheime Leben der Bäume. Diese kommunizieren und das Grün bedeutet die Lebensader. Wer wollte, konnte die Bäume umarmen.

Herzlichen Dank mit einem Glas Deckenpfronner Honig für diesen schönen Nachmittag

Zum Schluss gab es super leckere von Barbara Dürrwang gebackene Hildegard Kekse in Glückskleeblattform mit Quendel. Dies war endlich einmal wieder ein sehr interessanter und schöner Nachmittag.

Endlich wieder etwas gemeinsam unternehmen

8. August 2021

Nach Monaten der Kontaktbeschränkungen haben wir uns in einer kleinen Gruppe getroffen. Und was bietet sich da bei sommerlichen Temperaturen besser an als Eis essen in der Rutesheimerei Eiserei?

Das Wiedersehen nach der langen Zeit hat Allen so gutgetan.

Wie man auf dem Foto erkennen kann hat das Eis geschmeckt, und es gab auch viel zu erzählen.

Hoffen wir solche kleine Treffen wieder öfter durchführen zu können.

Die ersten Aktivitäten im LandFrauen – Jahr 2021

4. August 2021

Deckenpfronner Ferienspaß mit „Rund um den Backofen“

Endlich konnten nach langer Wartezeit wieder Aktivitäten stattfinden.

Zum 24. Mal kam das Sommerferienprogramm nach einem Jahr Coronapause mit den LandFrauen zustande.

Jeweils 15 Kinder durften in einer Vormittags- oder einer Nachmittagsschicht im Gemeindebackhaus das Backen erlernen. Damit alles seine Richtigkeit hatte, waren sie vorher alle negativ auf Corona getestet worden.

Nach dem Händewaschen ging es mit großem Elan an die „Arbeit“. Die Holz-Kuchenbretter wurden bemehlt, der Teig geknetet und ausgewellt. Mit kunstvollen Gebilden verziert waren die leckeren Brotlaibe gekennzeichnet, damit die Kinder am Schluss ihre tollen Backwerke stolz mit nach Hause nehmen konnten. In der Pause wurde der leckere Zwiebelsteckling gekostet, dazu gab es natürlich Getränke.

Zur Entspannung hatte sich Alina Schneider mit ihrer Freundin bereit erklärt, mit den Kindern lustige Spiele zu machen. Somit wurde die Berghütte an diesem Tag kurzerhand zur „Spielstraße“ erklärt.

Für alle war dieser Tag ein schönes Erlebnis.

Zwiebelkuchen für das Nikolaus-Stift

Am anderen Tag wurde dann der Zwiebelkuchen für das Nikolaus-Stift gebacken. Dies lag auf der Hand, weil der Ofen noch heiß war.

Doris Süsser und Peter Bauer von der Rollstuhlgruppe bedankten sich – auch im Namen des Nikolaus-Stifts – ganz herzlich bei unserem Backhaus-Team für unsere leckere Zwiebelsteckling-Bewirtung mit einem Geschenk aus dem Tennental

Wetterbedingt konnte vorher keine Ausfahrt stattfinden, so wurde der leckere Kuchen zum Verzehr direkt ins Pflegeheim gebracht.

Hiermit sagen wir recht herzlichen Dank an alle unsere Helferinnen für diese beiden ersten Einsätze in diesem Jahr!