Besondere Zeiten — Besondere Aktivitäten

30. März 2020

Statt geselliges zusammensitzten, allein an der Nähmaschine.

Die Leonberger LandFrauen setzen sich zuhause an die Nähmaschine und nähen Schutzmasken für die Sozialstation.

Viele haben Stoffe gespendet und tragen somit auch zu dieser Aktion bei.

Bei den selbst genähten Schutzmasken handelt es sich nicht um ein Medizinprodukt.

Wir wollen mit dieser Aktion den Menschen bei der Sozialstation helfen, wenn jemand hustet und niest, sollen die Tröpfchen nicht ungebremst an die Umwelt abgegeben wird.

Am 26.März wurde die Aktion ins Leben gerufen und wir haben bis heute schon viele, viele Schutzmasken der Sozialstation übergeben können.

Herzlichen Dank an die fleißigen und spendablen LandFrauen.

Empfehlung des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden e.V. anlässlich der Corona-Pandemie

18. März 2020

Der LandFrauenverband Württemberg-Baden empfiehlt vor dem Hintergrund des aktuellen Pandemieverlaufes, die Veranstaltungen der Kreisverbände und Ortsvereine bis zum 17. April ruhen zu lassen. Eingeplante Mitgliederversammlungen müssen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Die kommenden Wochen können entscheidend dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu beschränken.

Am 11. März 2020 ist die weltweite Ausbreitung von  COVID-19 von der WHO zu einer Pandemie erklärt worden. Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland variiert von Region zu Region und ist in „besonders betroffenen Gebieten“ hoch.

Laut Robert-Koch-Institut nimmt die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Es ergeht der Aufruf, ältere Menschen in ihrer Alltagsbewältigung zu unterstützen.

Der Pandemieverlauf ist dynamisch und es erfolgt gegebenenfalls eine neue Information.

Mitgliederversammlung am 04.03.2020

14. März 2020

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Heidi Morlok wurde gemeinsam der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder gedacht.

Anschließend berichtete Heidi Morlok über die Aktivitäten anhand einer Präsentation. Es waren 15 Veranstaltungen mit insgesamt 420 Teilnehmern. Das ist doch eine tolle Leistung meinte unsere Vorsitzende. Mit der Winterwanderung im Januar hat das Jahr begonnen und mit der Adventsfeier wurde es abgeschlossen. Die Vorstandschaft hatte wiederum ein interessantes, vielseitiges Programm zusammengestellt und angeboten. Heidi Morlok bedankte sich bei allen die in irgendeiner Weise zum guten Gelingen des Jahresprogrammes beigetragen haben.  Mit einem Dank an die Gemeinde, welche die Räumlichkeiten für die Aktivitäten der LandFrauen kostenlos zur Verfügung stellt, hat sie ihren Bericht abgeschlossen.

Kassiererin Hilde Rath hat die Kassenlage 2019 vorgetragen. Die Kassenprüfer bestätigten ihr eine einwandfreie Kassenführung. Wahlen standen in diesem Jahr keine an. Bürgermeister Marcel Hagenlocher, beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig angenommen wurde. Er hatte nur dankende und lobende Worte für die LandFrauen. Euer Engagement, auch innerhalb der Gemeinde, weiß ich  sehr zu schätzen, so der Rathauschef.

Lob des Bürgermeisters an die LandFrauen

Unserer Vorsitzenden liegt das Amt der Schriftführerin am Herzen. Seit 43 Jahren macht Brigitte Maier die Berichte usw. und würde gerne aufhören. Deshalb ihr Appell an die Anwesenden, schaut euch um und macht euch Gedanken wer und wie man dieses Problem lösen könnte.

KreislandFrauentag 12.3.2020 – Abgesagt

11. März 2020

nach Rücksprache mit Herrn Bürgermeister Burkhard, Jettingen, haben wir beschlossen, den KreislandFrauentag am 12.3.20 abzusagen. Leider ist das, das Ergebnis von behördlichen Anordnungen und der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts, denen wir Folge leisten.

Der KreislandFrauentag wird auf unbestimmte Zeit verschoben.

Fairantwortlicher Umgang mit Kleidung

25. Februar 2020

Annette Reif aus Aldingen berichtete am 19.02.2020 bei den LandFrauen in Mötzingen weshalb sie seit 2016 keine Kleider mehr gekauft hat. Frau Reif wuchs in einem Elternaus auf wo schwäbisch gespart, die Kleidungsstücke getragen und soweit möglich an die jüngeren Geschwister weitergereicht wurden.

Als junge Erwachsene habe ich mein Konsumverhalten und das Modebewusstsein total verändert. Ich war süchtig nach neuen Kleidern und Trends. Damals gaben mir Kleider und Mode Selbstbewusstsein. Genau nach dieser Methode arbeitet die Bekleidungsindustrie und macht damit ihre Geschäfte.

Die Katastrophe im April 2013 in Bangladesch, wo 3000 Menschen in einem Betrieb, der Mode für Deutschland hergestellt hat umgekommen sind, hat mich zum Nach- und Umdenken gebracht. Es waren vorwiegend Frauen die für einen Hungerlohn von 15 Cent pro Stunde gearbeitet und auch für mich produziert haben. Das will und kann ich nicht mehr mitmachen. So hat sich Frau Reich vom Modeopfer zur Fair Fashion Aktivisten entwickelt und trägt seit Herbst 2016 an jedem Wochentag dasselbe Outfit. Einkaufen tut sie ausschließlich in Secound-Hand Läden und das nur dann wenn etwas kaputt geht.

Frau Annette Reif gab uns noch weitere wertvolle Tipps für den nachhaltigen Umgang mit Kleidung. Prüfe, woher die Kleidung kommt, hinterfrage ist sie fair produziert, regional und nur gute Qualität einkaufen usw.

Der Leitsatz von Frau Reif: „Ich werde erst dann wieder konventionelle Kleidung kaufen, wenn sich die Situation in den Produktionsländern verbessert hat“ macht uns Mut über das eigene Konsumverhalten nachzudenken.

Unsere Vorsitzende Heidi Morlok, bedankte sich bei Frau Reich für den interessanten, sehr beeindruckenden und zum Nachdenken anregenden Vortrag mit einem Präsent.

LandFrauen besuchen LandFrauen

24. Februar 2020

Am heutigen Montagnachmittag durften wir die LandFrauen aus Oberjesingen im Kornsaal unserer extra für den Rosenmontag dekorierten Zehntscheuer begrüßen. Die meisten Damen waren mit lustigen Fasnetshütchen verschönert.

Zuerst erklärte Alt-Bürgermeister Kuppler sehr eindrucksvoll die neu eröffnete Sonderausstellung, die sich den früheren und heutigen Gaststätten unseres Dorfes widmet.

Dann gab es noch einen interessanten Rundgang durch unser Dorfmuseum mit verschiedenen Szenen.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Gött und unsere Vorsitzende Gertrud Weber ließen wir uns zum Kaffee die herrlichen Kuchen und Torten schmecken.   

Passend zur Fasnetszeit konnten wir uns über eine Büttenrede von Berthold Minak amüsieren. Ein Sketch über eine Eheberatung mit „Irrtümern“ mit Gerda + Gerhard Schneider und B. Minak war sehr lustig.

Uns alle zum Lachen brachte dann Prof. Dackelius (Renate) mit seiner Assistentin Bettina. Wir wurden hier über die verschiedenen „steuerfreien“ Dackel wie Halbdackel, Saudackel, Grasdackel, Allmachtsdackel und Mordsdackel aufgeklärt.

Zwischendurch erklangen immer wieder unter Klavier- oder Mundharmonikabegleitung von Gerhard Schneider und Berthold Minak frohe Lieder. Eine Schunkeltour durfte natürlich nicht fehlen.  

Nach der Verabschiedung und Übergabe eines Blumengrußes durch die Oberjesinger Vorsitzende Karin Gwinner folgte das Schlusslied  „Ein schöner Tag ward uns beschert“. So ging  dieser kurzweilige Nachmittag mit den LandFrauen aus unserem Nachbarort viel zu schnell zu Ende. Schön, dass sie bei uns waren. Wir freuen uns heute schon auf den Gegen – Besuch in Oberjesingen im nächsten Frühjahr.

Glutamat-Geschmacksverstärker u. ihre Nebenwirkungen

23. Februar 2020

Andrea Schricker, Ernährungsberaterin und Heilpraktikerin hat am 5. Februar 2020 bei den Mötzinger LandFrauen über Geschmacksverstärker Glutamat und seine Nebenwirkungen referiert. Die Dosis macht es, so begann Frau Schricker ihren Vortrag.

Zunächst erklärte sie, dass auch in natürlichen Lebensmitteln Glutamat vorhanden ist. Dabei betonte sie, dass Glutamat ein völlig natürlicher Baustein von Proteinen ist.

Es kommt nicht nur, wie vermutet in Fertiggerichten vor, sondern in eiweißrechen Nahrungsmitteln, wie Hülsenfrüchte und Fleisch. Auch Walnüsse, man höre und staune, enthalten Glutamat. Darüber hinaus wird Glutamat auf natürliche Weise durch enzymatische Reifungsprozesse in Lebensmitteln gebildet, und dies zum Teil in erheblichen Mengen, etwa bei Tomaten oder Parmesan. Glutamat ist also tatsächlich ein fester Bestandteil unserer täglichen Ernährung – dieses natürliche Vorkommen war uns seither nicht bekannt.

Die meisten Fertiggerichte enthalten Glutamat. Dies dient zum einen den Geschmack zu verstärken und den Appetit anzuregen. Ein Negativbeispiel ist der Verzehr von Chips. Haben wir einmal angefangen können wir nur schwer die Finger davon lassen. Glutamat haltige Lebensmittel können bei empfindlichen Menschen Kopfschmerzen und Übelkeit auslösen.

Frau Schricker empfiehlt, Gemüse und Nahrungsmittel aus der Region zu verwenden, auf Fertiggerichte und Tütensuppen usw. weitgehend zu verzichten. Beim Einkaufen die angegebenen Werte auf den Produktverpackungen gründlich zu lesen. Dies sind gute Voraussetzungen für eine gesunde Ernährung.

Heidi Morlok bedankte sich bei Frau Schricker für den interessanten Vortrag mit einem kleinen Präsent.

Staatsgalerie Stuttgart „Nackte Tatsachen“

14. Februar 2020

Am 12.02.2020 trafen wir uns bei Regen, Wind und Sonnenschein zu einer Führung mit Monika Will in der Staatsgalerie Stuttgart. Dieses Museum beherbergt Kunst vom 14.Jahrhundert bis heute.

Mädchen auf dem roten Tuch
Edvard Munch 1902

Unser Rundgang brachte uns auf die Spuren von “ Nackten Tatsachen“.

Wir sahen Kunstwerke z.B. von Hans Memling, Giorgio Vasari, Edvard Munch, Pablo Picasso und Ernst Ludwig Kirchner.

Alle haben die Nacktheit gemalt und gestaltet in ihrer typischen Arbeitsweise, ihrem Kunststil und der jeweiligen Epoche.

Badende vor einem Zelt
Paul Cezanne 1883/85

Der Besuch in der Staatsgalerie mit Frau Will war ein Genuss.

Zum Abschluss gab es noch ein Zitat von Prof. Ernst Otto Fischer

Kunst muss nicht , Kunst darf alles.

Stuttgarter Frauengeschichten

13. Februar 2020

Böblinger KreisLandFrauenverband im StadtPalais – Museum für Stuttgart

Unter dem Motto „Stuttgarter Frauengeschichten“ besuchten im Januar rund 25 LandFrauen aus dem Kreis Böblingen das StadtPalais in Stuttgart: Der Tag startete mit einem Vortrag von Museumspädagogin Silvia Gebel über das Wilhelmspalais. Es war Wohnsitz des letzten württembergischen Königs Wilhelm II. und ist seit dem Jahr 2018 das „StadtPalais – Museum für Stuttgart“ mit der Dauerausstellung „Stuttgarter Stadtgeschichte(n)“. Anhand zahlreicher Bilder zeigte sie die Geschichte der früheren Bewohnerinnen und Bewohner, sowie den Bauprozess der letzten Jahre. Das Gebäude wurde komplett entkernt, ehe die Räumlichkeiten des Museums in der historischen Hülle völlig neu aufgebaut wurden.

Im Anschluss führte Silvia Gebel mit besonderem Blick auf die Frauen in den „Stuttgarter Stadtgeschichte(n)“ durch die ständige Ausstellung: in den „Stadtgesprächen“ kommen Stuttgarterinnen und Stuttgarter zu Wort und erzählen ihre Geschichte. Sie verteilen sich rund um ein Modell des heutigen Stuttgarts, auf das mittels Beamer Informationen zur Bevölkerung, historischen Entwicklung etc. eingespielt werden. In den Seitenflügeln wird die historische Entwicklung der Stadt im 19. und 20. Jahrhundert gezeigt.

Nach der Mittagspause vertieften sich die Frauen in kleinere Arbeitsgruppen in die Ausstellung und suchten nach Objekten von besonders beeindruckenden Frauen. Anschließend diskutierten sie darüber in großer Runde. Das Schicksal von starken Frauen, die für ihre Träume einstehen und kämpfen mussten beeindruckte die Seminarteilnehmerinnen sehr. Gestärkt durch einen Kaffee ging es schließlich mit Historikerin Silke Amos in die Innenstadt: in ihrer Führung „Stuttgarter Frauengeschichten” erzählte sie vor historischer Kulisse von Stuttgarter Sängerinnen, Königinnen, Lehrerinnen, Schwestern oder Ehefrauen, die aus dem Schatten der Männerwelt traten. Ein rundum gelungenes Museumsseminar – und da der Eintritt in die Dauerausstellung kostenlos ist, für einige Teilnehmerinnen sicher der Auftakt für eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Museum. Autorin: Susanne Zahn-Ulfig

Alt werden beginnt im Kopf – Jungbleiben aber auch!

11. Februar 2020

Zu diesem interessanten und unerschöpflichen Thema war Susanne Auer bei uns am vergangenen Montagabend zu Gast.

Susanne Auer bei ihrem Vortrag in Deckenpfronn

Sie setzt auf die Kraft der richtigen Gedanken. Wer sich „jung denkt“, beginnt sich jünger zu fühlen. Und wer sich jünger fühlt, strahlt das auch aus!  Mit einfachen Tipps und Übungen können wir lernen, diese Gedanken in den Alltag einzubinden, und damit den „unvermeidlichen“ Schrecken des Alterns wie Vergesslichkeit, Krankheit und Siechtum, entgegenzuwirken.

Wir schlafen nicht, wir haben positive Gedanken!

Gemeinsam machten wir ein paar dieser Übungen und erhielten viele Tipps zum „Jungbleiben“:

Sich der eigenen negativen Einstellung klarwerden

Nicht so viel über Krankheiten sprechen

Widrigkeiten im Leben ohne Gram meistern

Nie aufhören, sich für andere Menschen zu interessieren

Den Mut haben, Sachen zu tun, die Spaß machen

Etwas Neues lernen, dazu ist es nie zu spät

Eine schöne Aufgabe, die zu uns passt, finden

Unser Inneres – die Seele – in Balance bringen

Es wie Franz Kafka halten: Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

Die Lieblings-Übung von Frau Auer ist, sich die Frage stellen, was wir unternehmen müssen, dass es uns so richtig schlecht im Alter geht. Dies sollen wir aufschreiben, darüber lachen und dann genau das Gegenteil tun!

Zum Schluss des lebendig und humorvoll vorgetragenen Vortrags durften wir uns noch einen lustigen passenden Spruch aus einem großen Glas ziehen. Einer davon von Benjamin Franklin lautet: „Alte Knaben haben genauso ihr Spielzeug wie die jungen, der Unterschied liegt lediglich im Preis“.