Weihnachtsland Erzgebirge

5. Dezember 2019

Im festlich geschmückten Gemeindehaus begrüßte uns Ilse Kerber zur unserer alljährlichen Weihnachtsfeier. Viele LandFrauen sind auch dieses Jahr der Einladung gefolgt.

Frohes Singen mit Klavierbegleitung von Frau Burgel Wankmüller erfreute alle.

Als Gast durften wir Frau Schort begrüßen. Ihr informativer und interessanter Vortrag, untermalt mit wunderschönen Bildern über das Erzgebirge mit traditioneller Holzkunst begeisterte uns.

Bei Gebäck und Punsch verging der Abend wie im Flug.

Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen gutes Neues Jahr.

Recht herzlichen Dank an die vielen fleißigen Hände beim 19. Deckenpfronner Weihnachtsmarkt

30. November 2019

Bereits am Freitag war Backtag. Im Gemeindebackhaus wurden fleißig Weihnachtsbrezeln und mürbe Stangen in drei Arbeitsschichten ab 8.00 Uhr gebacken.

3. Schicht am Freitag im Gemeindebackhaus

Die Backwaren wurden dann am Samstag in unserem LandFrauenstand mit großem Erfolg verkauft. Außerdem wurden  für die Hungrigen schmackhafte Krautschupfnudeln und Schmalzbrote   angeboten. Für den Durst gab es alkoholfreien „Kinderpunsch“. Das selbstgemachte delikate Zwiebelschmalz fand großen Anklang.

unser LandFrauen-Stand

Die vielen Besucher konnten die leckeren von LandFrauen gespendeten Torten und Kuchen zu Kaffee, Tee oder einem sonstigen Kaltgetränk in dem weihnachtlich geschmückten Marktcafé genießen.

im Marktcafé

An dieser Stelle möchten wir uns bei    a l l e n    Helferinnen  recht herzlich bedanken, die zum guten Gelingen dieses Weihnachtsmarktes beigetragen haben. Sei dies beim Backen am Vortag im Backhaus, den Vorbereitungen in der Küche, beim Dekorieren, beim Verkauf im Stand und Marktcafé, für den Auf- und Abbau des Standes und besonders für die vielen köstlichen gespendeten Torten und Kuchen.

Ein extra  Dankeschön geht noch an unsere LANDMÄNNER für ihre große Unterstützung.

Vor allem auch vielen Dank an alle, die uns beim Weihnachtsmarkt besucht haben.

Mötzinger Weihnachtsmarkt – Herzliche Einladung

28. November 2019

Die Mötzinger LandFrauen laden recht herzlich
am Freitag, 29.11.2019
zum Weihnachtsmarkt auf dem Schlossplatz in Mötzingen ein.

Wir verkaufen unsere leckeren Maultaschen, Apfelbrot
und verschiedene Arten von Christstollen.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Beginn: 15.00 Uhr

100 Jahre Frauenwahlrecht – die Anfänge in Württemberg

28. November 2019

100 Jahre Frauenwahlrecht –  die Anfänge in Württemberg

Vor 100 Jahren trat das Frauenwahlrecht in Deutschland in Kraft

Die Frauengeschichtswerkstatt hat mit ihrer Vorsitzenden Claudia Nowak-Walz und drei weiteren Referentinnen am 13. November einen interessanten Vortrag zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ im „Alten Rathaus“ in Mötzingen gehalten.

Angela Merkel ist seit 13 Jahren Kanzlerin. Vor über 100 Jahren wäre das undenkbar gewesen, sie hätte als Frau nicht einmal wählen dürfen. 1918 änderte sich das – am 30. November trat das Frauenwahlrecht in Kraft. Seither haben die Deutschen Frauen das aktive und passive Wahlrecht.

Wählt Alle! Auch ihr Frauen im Gäu- und Ammertal“.
Der Aufruf im Gäubote vom 7. Januar 1919 markiert eine politische Zeitenwende. In Sindelfingen veranstalteten die SPD und die DDP (die Vorgängerpartei der heutigen FDP) spezielle Veranstaltungen für Frauen mit den Rednerinnen Anna Blos bzw. Maria Keinath. Beide Veranstaltungen zielten darauf ab, Frauen über das Wahlrecht aufzuklären und zugleich als Wählerinnen zu werben.

Aufmerksame Zuhörer

Der Wahlausschuss des Württembergischen Bauernbundes (eine eher konservative Partei) lud am 5. und 6. Januar 1919 in Ober- und Unterjettingen, Mötzingen und Bondorfzu „Wählerinnenversammlungen“ ein.  Am 19.1.1919 gingen 82 Prozent der Frauen in Deutschland zur Wahl, 37 Frauen zogen ins Parlament, eine Quote von 9 Prozent. Seither hat sich vieles verändert. Heute liegt der Frauenanteil im Bundestag bei ca. 32%

Unsere Vorsitzende Heidi Morlok, bedankte sich bei den Referentinnen mit einem Geschenk und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

Adventsgebäckverkauf auf dem Leonberger Wochenmarkt

27. November 2019

Schon wieder ist ein Jahr fast vorüber und die Advents- und Weihnachtszeit steht vor der Tür. Die Landfrauen backten und spendeten wieder Plätzchen, Stollen und Schnitzbrot

Am frühen Samstagmorgen standen schon die ersten Marktbesucher Schlange vor dem Verkaufsstand der Landfrauen. Für viele ist es schon Tradition ihr Weihnachtsgebäck hier mitzunehmen und sich dann schmecken zu lassen. Der Verkauf ging flott über die Bühne und der Stand war schnell ausverkauft.

Herzlichen Dank an alle, die wieder mitgeholfen haben einen erfolgreichen Gebäckverkauf zu bewerkstelligen.

Herzliche Einladung zum 19. Deckenpfronner Weihnachtsmarkt

19. November 2019

Die Deckenpfronner LandFrauen laden recht herzlich ein zum Deckenpfronner Weihnachtsmarkt am

Samstag, 30. November 2019 (Eröffnung um 13.00 Uhr)

Die LandFrauen bewirtschaften das Marktcafé in der Seniorentagesstätte mit Kaffee und Kuchen.

beim Weihnachtsmarkt 2018 – LandFrauen-Stand hinten rechts

Im Stand der LandFrauen gibt es Weihnachtsbrezeln, mürbe Stängele, Zwiebelschmalz sowie die altbewährten Leckereien (alkoholfreier Punsch, Schupfnudeln mit Sauerkraut und Schmalzbrot).

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Mauldasch trifft Falafel – LandFrauen international

17. November 2019

Am Dienstag den 12.11.2019 trafen sich, auf Anregung und Einladung von Frau Tina Binder von der Flüchtlingshilfe Holzgerlingen, acht LandFrauen mit vielen Frauen aus verschiedenen Ländern z.B. aus Syrien und Afganistan, in der Küche der Grund- und Hauptschule im Berkenschulzentrum. Die Gäste nahmen sehr rege an diesem Frauenabend teil. Viele brachten noch Freundinnen und Kinder mit, so daß die Schulküche fast aus allen Nähten platzte.

Das Ziel der Veranstaltung war gemeinsam zu kochen und zu essen. Wir LandFrauen zeigten den sehr interessierten Gastfrauen wie typisch schwäbische Gerichte wie Maultaschen, Kartoffelsalat, Gaisburger Marsch und vor allem Spätzle hergestellt werden.  Im Gegenzug überraschten uns die Frauen aus den diversen Regionen unserer Welt wie vielfältig bei ihnen zuhause gekocht und gegessen wird. Sie stellten gemeinsam türkische Pizza, Börek, verschiedene Aufläufe und Süßspeisen her.

Als es dann zu Tisch ging stellten die Frauen, mit Hilfe der der deutschen Sprache mächtigen Teilnehmerin „Sarah“  ihre Gerichte vor. Erklärten uns die Inhaltsstoffe und das Herkunftsland. Die LandFrauen folgten mit Ihren Gerichten und stellten im Anschluß noch ihren LandFrauenverein vor und luden zu den Veranstaltungen ein.
Es gab an diesem Abend so gut wie keine Sprachbarrieren da alle ihr Bestes gaben. Was nicht durch Konversation vermittelt werden konnte, wurde durch das Zuschauen gelöst. Verständigung zwischen verschiedenen Nationen ist möglich, wenn beide Seiten den guten Willen dazu haben. Es war für alle, egal woher sie kamen, ein sehr vergnüglicher Abend von dem alle profitiert haben.















Erfahrungsaustausch Alt und Jung

15. November 2019

Stadtjugendreferent Stephan Wensauer und Jugendtreffleiterin Lena Sülzle berichteten uns über die Arbeit mit den Schülern im Jugendtreff. Das Stadtjugendreferat besteht aus den Mitarbeitern der Schulsozialarbeit, der Offenen Jugendarbeit und der Mobilen Jugendarbeit. Der Jugendtreff ist eine städtische Einrichtung mit Kulturellen und pädagogischen Angeboten für Kinder und Jugendliche. Die SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen sind angestellte bei der Stadt Rutesheim. In der offenen Arbeit im Jugendtreff können die Schüler ihre Mittagspause verbringen, eine kleine Mahlzeit einnehmen. Ihre Freizeit verbringen bei Spiele und Bastelangebote. Während der Schulferien bietet das Stadtjugendreferat für die Schüler verschiedene Freizeitangebote an.

Herr Wensauer und Frau Sülzle berichteten über die aktuelle Jugendarbeit. Die beiden erläuterten über die Entwicklung in der städtischen Kinder und Jugendarbeit in den vergangenen Jahrzehnten. Vieles hat sich von früher verändert. Wir waren sehr beeindruckt von der Vielfalt von Angeboten. Das ganze wurde Umrahmt mit einer Bildershow, die die Vielseitigkeit der Angebote aufzeigte.

Rechtzeitig zur Pause in der wir uns mit Kaffee und Kuchen stärkten, kamen die Mädels von der GirlsOnly Gruppe mit Edith Niederle. Wir hatten an die Girls viele Fragen die sie gerne beantworteten. Sie berichteten von ihren Hobbies, ihrer Freizeit und den Herausforderungen in der Schule. Sie brachten uns ein selbst gestaltetes Graffitibild mit, das sie uns als Dankeschön für die Einladung da liesen. Auch wir LandFrauen erzählten den Mädchen von unserer Jugend und über die Arbeit der LandFrauen.

Vielen Dank an das Jugendtreff und Jugendreferat mit den GirlsOnly für diesen unterhaltsamen Nachmittag.

„Um ein Haar hätte ich meine Hochzeit verpasst“

12. November 2019

Als Maria im Jahr 1926 geboren wurde, war es noch nicht selbstverständlich, dass Frauen, zumal aus ländlichen Regionen, einen Beruf lernen. Doch sie war mutig und wurde in den 1950er Jahren  in einer Hebammenschule in Stuttgart ausgebildet.

Autorin Elisabeth Eberle

Maria Bitzer war die Mutter der von uns eingeladenen Autorin Elisabeth Eberle. Am gestrigen Montagabend lauschten nahezu 50 Frauen, denen manches Schmunzeln entlockt wurde, gespannt ihren Ausführungen aus einer Mischung aus Lesung und Vortrag.

Das Leben von Maria ist gleichzeitig ein Blick in die Zeitgeschichte und die rasanten Veränderungen der vergangenen 90 Jahre bis zur Gegenwart.

Hausgeburten waren damals alltäglich. Das Geschlecht der Kinder konnte natürlich vorher noch nicht bestimmt werden. Oft gab es eine Überraschung. Z. B. hätte der Bauer gerne einen Hoferben und die Mutter lieber eine Tochter. Nun – es kamen Zwillinge zur Welt und es war ein Mädchen und ein Junge. So war beiden Elternteilen geholfen.

Aber tatsächlich hätte die Hebamme Maria fast ihre eigene Hochzeit verpasst. Denn sie war am Hochzeitsmorgen noch bei einer Entbindung dabei. Sie schaute dauernd auf die Uhr  und hoffte, dass an diesem Tag bloß keine ungeplanten Aufgaben, was bei den Hebammen üblich war, auf sie zukam. Zum Glück hatte es gerade noch zum Ja-Wort gereicht.

Elisabeth Eberle las sehr humorvoll, spannend und mit Tiefgang aus diesem ihrer Mutter gewidmeten Buch mit dem Titel „Also gut – ich mache es“ vor. Dieses Buch konnte am Schluss noch bei ihr erworben werden und wir können wieder einen interessanten und schönen Abend verbuchen.

Heinz Erhardt in Bild und Wort

12. November 2019

Bei unserem letzten Treffen am 6.11.2019 im Eltinger Gemeindehaus begrüßte uns Ilse Kerber mit einem Gedicht.

O wär` ich / der Kästner Erich! Auch wäre ich gern / Christian Morgenstern!

Und hätte ich nur ein Satz / vom Ringelnatz! / Doch nichts davon!

Zu aller Not / hab ich auch nichts von Busch und Roth!

Drum bleib´ ich, wenn es mir auch schwer ward, / nur Heinz Erhardt………..

Jeder hatte sofort ein Schmunzeln und Lächeln im Gesicht.

Heinz Erhadt hat mit seinem Wortwitz die Menschen zum Lachen gebracht. Er war ein Multitalent als Dichter, Schauspieler, Entertainer und Musiker.

Abwechselnd trugen Frau Helga Hägele und Martin Dellit Auszüge aus der Biographie,unterlegt mit Bildern, die dazu passenden Gedichte vor.

Ich könnte manchmal vor Glück eine ganze Allee von Purzelbäumen schlagen hat der Schmunzelmeister Heinz Erhardt gesagt und getan.