Weihnachtliche Pflanzen – Blumen, Blüten, immergrüne Pflanzen zur Weihnachtszeit

12. Dezember 2017

Mit diesem passenden Thema zur Weihnachtszeit hatten wir zu unserem vorweih- nachtlichen Abend am vergangenen Montag die Lebensberaterin Christine König zu einem Vortrag eingeladen.

Nachdem alle mit Glühwein oder Punsch und Christstollen bzw. Linzer Torte versorgt waren, stimmten fast 60 LandFrauen frohgemut in der weihnachtlich geschmückten Seniorentagesstätte in das schöne Lied „alle Jahre wieder kommt das Christuskind“ ein. In interessanter und heiterer Weise hörten wir vom Ursprung der weihnachtlichen Pflanzen.

 

Darunter Weihnachtsstern, Mistel, Amaryllis, Christrose, Eibe, Stechpalme bis zur ältesten Baumart, der Kiefer.  Zudem erklärte uns Christine König die Bedeutung, das Brauchtum und die Traditionen.  Geschichten, Legenden und Gedichte rundeten diesen harmonischen Abend ab.

Als bemerkenswert ist die Christrose zu nennen, die als Heilpflanze und Hoffnungsträger gilt, das Gemüt erfreut und um die sich viele Legenden ranken. Das Lied „es ist ein Ros entsprungen“ kommt genau von dieser.

Vor dem Abschlusslied „am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“ wurden noch „Weihnachtsbaum- erinnerungen“ , die zur großen Belustigung beigetragen haben, ausgetauscht. Es wurde z.B. ein Plastikbaum aufgestellt. Der Vater hat Löcher in den Stamm gebohrt und mit fehlenden Zweigen ausgeschmückt….

Als Referentengeschenk erhielt Frau König von unserer Vorsitzenden Gertrud Weber ein mit Tannenreisig ausgeschmücktes Körbchen mit weihnachtlichen Pflanzen überreicht.

Die Deckenpfronner LandFrauen  wünschen allen eine gesegnete und besinnliche Weihnachtszeit sowie ein gesundes und glückliches Jahr 2018.

Weihnachtliches Konzert mit besonderen Flöten

11. Dezember 2017

In das weihnachtlich geschmückte und nach Glühwein duftende Gemeindehaus sind am 6. Dezember 2017 wieder viele LandFrauen gekommen.

Bei der Begrüßung brachte Ilse Kerber ihre Freude über das zahlreiche Erscheinen zum Ausdruck. Dabei wurde auch an die derzeit kranken und in diesem Jahr verstorbenen Mitglieder gedacht. Mit einem Rückblick auf die gut besuchten Veranstaltungen nach der Sommerpause und dem Dank an alle Bäckerinnen und Helferinnen bei unserer Adventsbackaktion eröffnete Ilse diesen Abend.

Für besonders festliche Stimmung sorgten 4 Frauen aus der Eltinger Flötengruppe mit Musikstücken auf besonderen Flöten bzw. Instrumenten (z.B.: Gamsflöten, Renaissanceflöten, Laute, Gambe, Cornamuse). Dazwischen haben uns Liane Schmid und später Regina Kogel mit einer vorgetragenen Geschichte erfreut.

Bei Punsch, Glühwein und Gebäck war auch Zeit für angeregte Gespräche.

Nach dem Wunschliedersingen verlas Marga Doll den Jahresgruß von Frau Marie-Luise Linckh, der Präsidentin des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden.

Mit dem Wunsch auf eine gesegnete Adventszeit, der Einladung zur Teilnahme an den kommenden Veranstaltungen, einem Dankeschön an Alle, die zum Gelingen der heutigen Adventsfeier beigetragen haben, und mit dem Lied „Oh du fröhliche“, ging dieser harmonische und feierliche Abend zu Ende.

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes

6. Dezember 2017

Wir gratulieren unserer Kreisvorsitzenden

Waltraud Widmann

zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.

Diese Auszeichnung erhielt sie am Samstag, 2.12.2017, zusammen mit 22 anderen Persönlichkeiten aus den Händen von Ministerpräsident Kretschmann im Neuen Schloss in Stuttgart.

Mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland werden Bürger und Bürgerinnen für ihr Engagement geehrt, dem sie viel Zeit, Kreativität und Tatkraft widmeten.

In seiner Laudatio führte Ministerpräsident Kretschmann die Tätigkeitsfelder von Waltraud Widmann auf. Sie war Ortsvorsitzende in Ehningen, Vizepräsidentin beim LandFrauenverband Württemberg-Baden und Vertreterin des Verbandes in verschiedenen Gremien, sowie zweite Vorsitzende im Landesfrauenrat. Ihr Interesse hat immer der Weiterbildung im ländlichen Raum und der Unterstützung von Frauen gegolten. Im Amt als Kreisvorsitzende der LandFrauen im Kreis Böblingen ist sie noch aktiv.

Über die Würdigung ihrer Arbeit freute sich die Geehrte sehr und betonte, es sei für sie eine große Anerkennung und Ehre und sie nehme die Auszeichnung stellvertretend an für alle, die sich für die Interessen der Frauen engagieren.

 

Herzlichen Dank an die vielen fleißigen Hände beim 17. Deckenpfronner Weihnachtsmarkt

3. Dezember 2017

Bereits am vergangenen Freitag wurden in 3 Arbeitsschichten im Backhaus fleißig Brezeln, mürbe Stangen und Brotlaibe gebacken und zum großen Teil auch direkt von dort aus verkauft.

Beim Weihnachts- markt am Samstag wurden für den Hunger zusätzlich schmackhafte Krautschupfnudeln und Schmalzbrote in unserem LandFrauen–Stand angeboten. Für den Durst gab es alkoholfreien „Kinderpunsch“. Außerdem konnte noch das selbstgemachte delikate Zwiebelschmalz gekauft werden.

Viele leckere Torten und Kuchen, die von LandFrauen gespendet wurden, konnten zu Kaffee, Tee oder einem sonstigen Kaltgetränk im sehr gut besuchten weihnachtlich geschmückten Marktcafé verkauft werden. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Helferinnen und Helfern recht herzlich bedanken, die zum guten Gelingen beigetragen haben.

Sei es beim Backen am Vortag im Deckenpfronner Backhaus, den Vorbereitungen in der Küche, beim Dekorieren, beim Verkauf im Stand und Marktcafé, für den Auf- und Abbau des Standes und insbesondere für die vielen verlockenden gespendeten Kuchen. Vor allem auch recht herzlichen Dank bei denen, die uns auf dem Weihnachtsmarkt besucht haben.

 

Frauenarbeitsschule Herrenberg

3. Dezember 2017

Frau Claudia Nowak-Walz, hat bei den Mötzinger LandFrauen über die Frauenarbeitsschule Herrenberg im „Alten Rathaus“ in Mötzingen referiert und wusste interessantes zu berichten. Die Frauenarbeitsschule, im Volksmund auch Knopflochkaserne genannt, wurde am September 1902 als städtische Anstalt ins Leben gerufen.

Das Ziel der Schule war die Mädchen gründlich auszubilden und auf das Leben vorzubereiten. Unterrichtet wurde in Handnähen, Maschinennähen, Kleidernähen und Sticken, denn für’s Leben war es gut, wenn man nähen und flicken konnte. Über den Schulalltag und die unterschiedlichen Charakter der Lehrerinnen haben ehemalige Schülerinnen berichtet. Es wurde gesungen erzählt aber auch nach dem Geschehen in der Bronngasse Ausschau gehalten. Einmal musste eine Schülerin während der Pause zur Strafe Fenster putzen, mit der Begründung der Lehrerin, nur damit du deutlicher das Geschehen in der Bronngasse beobachten kannst! Die vielen Knopflöcher an Haipfel Kissen und Bettdecken, die besonders sauber genäht werden mussten, war für die Mädchen eine große Herausforderung. Einige der schönen Stücke aus der damaligen Zeit waren aufgehängt und konnten besichtigt werden.

Besonders geprägt wurde die Schule durch die Lehrerin Mathilde Rothenstein, eine tüchtige und gewissenhafte Lehrerin, die bis zu ihrer Pensionierung Direktorin an der Schule in Herrenberg war. Frau Gertrud Krauß wurde 1958 ihre Nachfolgerin, sie wurde als eine außergewöhnliche Frau und originelle Erzieherin beschrieben.  

Man höre und staune bis in die 1950er Jahre durften die Lehrerinnen der Frauenarbeitsschule nicht heiraten, wenn sie diesen Beruf ausüben wollten. 

Nach dem beeindruckenden Vortrag bedankte sich Heidi Morlok bei dem Frauenarbeitsteam mit einem Präsent. 

 

 

Vorstellung der Käserei in Tailfingen

30. November 2017

Großes Interesse am Vortrag von Frau Zimmermann, die ihren Hof in Tailfingen mit seiner Käseproduktion im „Alten Rathaus“ mit sichtlicher Leidenschaft vorstellte. Zunächst begrüßte unsere Vorsitzende Heidi Morlock die vielen Interessierten, passend zum Vortrag, mit einem Schäfchengedicht.

Wie kam es zur Schafhaltung?

Die Agrartechnikerin Karin Zimmermann, die schon immer gerne gemolken hat, wie sie uns sagte, wollte etwas herstellen, bei dem die Leute kommen und sehen wie es entsteht.

Bis zur Herstellung von Schafskäse war es ein weiter Weg. Den Anfang der Schafherde machten die Ostfriesischen die später dann mit Lacaune-Schafen aus dem französischen Roquefort-Gebiet gekreuzt wurden, denn guter Käse fängt schon bei der Wahl der Rasse an.

Die Milchmenge der Schafe kann nicht mit der von Turbokühen verglichen werden. Im Schnitt gibt ein Schaf etwa einen Liter pro Tag und das nur an 240 Tagen im Jahr. Deshalb ist es wichtig, verschiedene Rassen zu besitzen, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten Milch geben, um die Käseproduktion das ganze Jahr über gewährleisten zu können. Fällt die Menge Milch relativ gering aus, ist der Fett- und Eiweißgehalt dafür umso höher. Die Kreuzung aus Ostfriesen und Lacaune bringt es auf 6,8 Prozent Fettgehalt.

Regional hergestellte Produkte aus Schafmilch – in der Umgebung war bisher eher eine Seltenheit, bis Karin Zimmermann in Tailfingen ihre Käserei einrichtete. Inzwischen stellt die Landwirtin Frischkäse, Weichkäse und Joghurt her und verkauft diesen auf ihrem Hof in Tailfingen.

Wir durften die edlen Produkte Joghurt, Milch, Quark und die verschiedenen Weich- und Frischkäsesorten probieren und genießen. Da weiß man was man isst, so das Fazit der Gäste.

Zum Schluss bedankte sich Heidi Morlok bei Frau Zimmermann für ihren interessanten, leidenschaftlichen und authentischen Vortrag mit einem Präsent und wünschte den Anwesenden einen guten Nachhauseweg.

 

Adventsgebäckverkauf auf dem Leonberger Wochenmarkt

27. November 2017

Viele fleißige LandFrauen haben sich wieder an die Arbeit gemacht, damit wir am vergangenen Samstag unseren Adventsgebäckverkauf auf dem Leonberger Wochenmarkt veranstalten konnten.

Trotz Dauerregen ist der Verkauf des am Vortag verpackten Gebäcks wie Apfelbrot, Schnitzbrot, Stollen, Kleingebäck und getrocknete Apfelringe erfolgreich verlaufen. Auch die frisch angelieferten Weihnachtsbrezeln waren schnell ausverkauft. Zusätzlich hatten wir Brombeermarmelade im Angebot.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Bäckerinnen, den Helferinnen und Helfern bei Verpackung und Verkauf und natürlich auch bei unseren treuen Kunden.

Herzliche Einladung zum 17. Deckenpfronner Weihnachtsmarkt

23. November 2017

Die Deckenpfronner LandFrauen laden recht herzlich ein zum Deckenpfronner Weihnachtsmarkt am Samstag, 2. Dezember 2017 (Eröffnung des Marktes um 12.00 Uhr).

Die LandFrauen bewirtschaften das Marktcafé in der Seniorentagesstätte mit Kaffee und Kuchen. Im Stand der LandFrauen gibt es Weihnachtsbrezeln, Stängele, Brot und Zwiebelschmalz sowie die altbewährten Leckereien (alkoholfreier Punsch, Schupfnudeln mit Sauerkraut und Schmalzbrot).

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Winterwanderung

22. November 2017

Unsere Wanderung ging auf dem neuen Fuß- und Radweg nach Leonberg, den die Stadt Rutesheim gebaut hat. Bei Temperaturen die zum laufen angenehm waren, liefen wir durch die schöne Landschaft. Auf der linken Seite hatten wir die Aussicht bis Höfingen, rechte Seite war Leonberg zu sehen und vor uns der weit sichtbare Engelbergturm. Unser Ziel war das Cafe am Krankenhaus. Dort angekommen hatten wir bei Kaffee und Kuchen anregende Gespräche. Zurück ging es bei einbrechender Dunkelheit mit Bus und Auto.

 

 

 

Projekt in Hangu, Pakistan – Organisation Ärzte ohne Grenzen

21. November 2017

Sehr gespannt lauschten die über 80 ZuhörerInnen  (darunter waren auch viele Gäste und ein paar Männer) am vergangenen Montagabend der Deckenpfronnerin  Dr. Kathrin Dongus. Diese hat im Sommer 2012 die Leitung der Notaufnahme in Hangu übernommen. Im Namen der Organisation Ärzte ohne Grenzen e.V. stellte sie dieses Projekt vor und erzählte von ihren Erlebnissen dort im Krankenhaus. Sie gab uns dadurch einen Einblick in das Leben im nordwestlichen Pakistan und auch in die Besonderheiten des Lebens der Frauen dort.

Ärzte ohne Grenzen arbeitet ohne Waffen und lehnt Fördermittel von der EU ab. Deshalb ist der Spendenzulauf sehr wichtig. Frau Dr. Kathrin Dongus musste wie die Frauen in Pakistan bedeckt sein. Wenn sie es  selbst nicht gewesen wäre, hätte sie sich nackt gefühlt. Den einheimischen Ärzten hat sie  u.a. die Basisversorgung beigebracht.

Von der Geburtenstation berichtete sie, dass die Hebamme bereits vor der Geburt das Geld bekommen hat – für einen Jungen das Doppelte wie für ein Mädchen. Während der sehr beeindruckenden und lebendig vorgetragenen Ausführungen konnten Fragen gestellt werden. Diese wurden ausführlich beantwortet. Auf jeden Fall fand Dr. Dongus ihre Aufgaben in Hangu „toll“ und „schwierig“ zugleich.

Diese Zeit hat ihr medizinisch und menschlich sehr viel gebracht. Wichtig ist ihr auch, die Dinge nachsichtig  zu sehen, sowie viel Verständnis aufzubringen.