Deutscher LandFrauentag in Ludwigshafen

17. Juli 2018

Die Eintrittskarten waren schneller ausverkauft als bei vielen Rockkonzerten, aber wir LandFrauen aus dem Kreis Böblingen hatten Glück und haben Karten bekommen. 3.000 LandFrauen sind am 04.07.2018 in die Friedrich-Ebert-Halle nach Ludwigshafen gekommen. „Veränderungen wagen. Vertrauen festigen.“ war das Motto des 70igsten Geburtstags des Deutschen LandFrauenverbandes, das Tradition und Moderne auf wundervolle Weise verband.

dlv-Präsidentin Brigitte Scherb formulierte es so: „Veränderungen wagen, Vertrauen festigen“ verstehen wir als Auftrag. LandFrauen im dlv haben diese Kraft. Das zeigen sie seit Wiedergründung des Verbandes 1948 und bereits seit dem Beginn der LandFrauenbewegung 1898. Gemeinsam wollen wir uns für eine Weiterentwicklung der LandFrauenarbeit einsetzen, die Mut macht, Perspektiven entwickelt und zum Handeln motiviert. Darauf können Sie vertrauen. Die Großveranstaltung in Ludwigshafen hat wieder einmal gezeigt, was das Besondere an den LandFrauen ist: das Zusammengehörigkeitsgefühl, die politische Interessenvertretung und das Netzwerken.

  

Neben Ludwigshafen standen weitere Ziele in der Pfalz auf dem Programm, wie die Stauferstadt Eberbach,

 

 

die Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe in Darmstadt, Speyer, ein Ausflug nach Wissembourg in unser Nachbarland Frankreich, das Hambacher Schloss – die Wiege der Deutschen Demokratie.

 

 

  

Grundrechte, Freiheit, Völkerfrieden waren hier vor über 200 Jahren schon ein Thema. Pfälzer Wein und ein Abendessen mit Saumagen gehörten natürlich auch dazu.

 

 

 

Reise ins Land von Astrid Lindgren, 16. bis 22. Juni 2018

12. Juli 2018

Empfangen wurden 41 Landfrauen und Partner von unserer schwedischen und „singenden“ Reiseleiterin Lena am Flughafen Kopenhagen. In Kopenhagen starteten wir unsere Reise mit einer Stadtrundfahrt vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wir bewunderten unter anderem die Kopenhagener Stadtresidenz, Schloss Amalienborg, der dänischen Königin Margarethe II und fotografierten die weltbekannte kleine Meerjungfrau.

Über die Öresundbrücke ging’s nach Malmö in Schweden. Die drittgrößte Stadt Schwedens ist ein architektonisches Kleinod mit einer historischen Altstadt und bunten Fachwerkhäusern. Neben dem alten Rathaus aus dem Jahre 1546 beeindruckte uns das futurische Hochhaus „Turning Torso“ des spanischen Architekten Santiago Calatrava mit seiner verdrehten Optik.

In der Region Skåne bestaunten wir die größte Steinsetzung „Ales Stenar“ in Skandinavien (68 m Länge und 19 m Breite) und genossen das Mittagessen in einer Fischräucherei im Hafen von Kåseberga. Wir besichtigten die Apfelplantagen in der Gegend um Kivik und bei der Führung in einer alteingessenen Mosterei erklärte man uns, dass jeder zweite schwedische Apfel aus dieser Gegend kommt.

Weiter ging es Richtung Norden in die Provinz Småland. Im Nationalpark Soderåsen (1625 Hektar) unternahmen wir eine kurze Wanderung entlang eines Wasserlaufs inmitten der herrlichen Natur.

Im Museum für zeitgenössische Kunst Vandalorum in Värnamo machten wir Mittag und besuchten dort die aktuelle Ausstellung über Abfall und Architektur.

In Gränna, der Stadt der Zuckerstangen, am Ostufer des Vättern Sees war der Besuch einer Zuckerbäckerei obligatorisch. Uns wurde die Herstellung der rot-weiß gefärbten Zuckerstangen gezeigt.

Weiter ging die Reise nach Vadstena mit seinem Schloss und Kloster. Danach ging es auf den Göta Kanal zur Bootsfahrt über 15 Schleusen und zwei Aquädukten von Borensberg bis Berg.

Nach einer Übernachtung in Linköping fuhren wir nach Mariefred mit Führung im Schloss Gripsholm. Das Schloss wurde von König Gustav I. Wasa im 16. Jahrhundert erbaut und wurde durch den gleichnamigen Roman von Kurt Tucholsky bekannt, der in Mariefred begraben ist.

Nachdem uns der Regen beim Blick auf Stockholm vom Aussichtspunkt Fjällgatan im Stadtteil Södermalm noch verschonte, setzte der Regen pünktlich zum Start unserer Schifffahrt „unter Stockholms Brücken“ ein. Vom trockenen Schiffsinnern genossen wir den vom Regen leicht getrübten Ausblick auf die Sehenswürdigkeiten, der auf 14 (Haupt-) Inseln gebauten Metropole, mit ihren zahlreichen Wasserstraßen.

Wir besuchten das altehrwürdige Stadthaus von Stockholm mit ihren zahlreichen Räumen und Sälen. Dort befindet sich auch der Ballsaal, in dem das jährliche Dinner zur Ehrung der Nobelpreisträger stattfindet. Beim Spaziergang durch die Altstadt konnten wir der Wachparade vor dem königlichen Schloss beiwohnen.

Ein weiterer Höhepunkt wurde uns im Vasa Museum gezeigt. 1628 sank das Kriegsschiff Vasa im Stockholmer Hafen. Nach 333 Jahren auf dem Meeresgrund konnte das Wrack 1961 geborgen werden und ist nun im Vasa Museum, mit all seinen geschnitzten und prachtvoll ausgeschmückten Skulpturen zu besichtigen.

Maichinger Landfrauen besuchen Landesgartenschau in Lahr

2. Juli 2018

Nach der pünktlichen,  für manchen frühen Abfahrt ging es über die Autobahn in Richtung Karlsruhe/Lahr. Unterwgs gab es einen kurzen Stopp an einem Rastplatz. Unsere Organisatorin verwöhnte  uns dort mit Kaffee und Brezeln. Nach kurzer Weiterfahrt erreichten wir Lahr.

Die Landesgartenschau eroberten wir mittels Führungen, die uns zu den wichtigsten Punkten quer über das große Gelände mit 3 verschiedenen Parkanlagen führte. So erfuhren wir interessante Dinge und Details über die einzelnen Parks und die spätere Nutzung des Geländes.

 

 

 

 

 

Nach der Führung hatten wir uns das Mittagessen wohl verdient und schauten uns danach noch in Eigenregie manche Ecke genauer an.

 

 

 

 

 

 

Um halb vier ging die Fahrt wieder in Richtung Heimat, diesmal allerdings durch den Schwarzwald über eine interessante Strecke durch den Wald , mit vielen Kurven und über die Schwarzwaldhochstraße bis nach Altensteig.

Dort kehrten wir in einem über 400 Jahre alten Fachwerkhaus und einer unter Denkmalschutz stehenden Wirtsstube  beim „Bäck und Schwarz“ ein. Das Vesper mundete hervorragend, zumal es sehr schwungvoll und lautstark serviert wurde. Ein einmaliges Erlebnis.

Danach ging es zurück nach Maichingen, wo unser gebuchtes rundum sorglos Paket endete.

Wir danken der Organisatorin und unseren zahlreichen Mitgliedern und Gästen für eine wirklich gelungene Ausfahrt.

Entengassenfest am Sonntag, 8. Juli 2018 in Schönaich

1. Juli 2018

 

Am kommenden Sonntag bleibt die Küche kalt.

Die LandFrauen „Am Schönbuch“ laden traditionsgemäß wieder alle LandFrauen, Gäste und Gönner nach Schönaich ein.

Wir verwöhnen sie ab 11.00 Uhr mit einem ganz frischen Salatteller, auf Wunsch mit Käse und Ei von unserem Salatfuffet.

Kommen sie an unserem Stand an der Ecke Grosse Gasse / Entengasse vorbei. Wir freuen uns, wenn wir recht viele bekannte begrüßen dürfen.

Ausflug Fernsehturm

21. Juni 2018

An einem schönen sonnigen Montag fuhren wir mit der S-Bahn und Stadtbahn nach Stuttgart-Ruhbank zum „schönsten“ Fernsehturm Deutschlands.

Nach einer guten Einführung fuhren wir in nur wenigen Sekunden auf die 144m hohe Besucherplattform. Auch dort gab es nochmals einen Bericht und Video, speziell über die Renovierung des Turms in den letzten 5 Jahren. Bis heute ist der 65 Jahre alte Stuttgarter Fernsehturm ein Symbol für den Erfindergeist und die Fortschrittlichkeit hierzulande. Dank des schönen Wetters hatten wir eine wunderbare Aus- und Fernsicht.

Anschließend fanden wir uns im Restaurant am Fuße des Turmes zu Kaffee und Kuchen wieder.

Frühstück – anschl. „Rosen zum Verwöhnen“

10. Juni 2018

Am vergangenen Samstagvormittag luden wir  unsere LandFrauen in die mit Rosenpflanzen und Rosen- servietten dekorierte Seniorentages-stätte ein.

Wir begannen um  9.30 Uhr mit einem leckeren Frühstücksbüfett. Unsere Referentin für diesen Vormittag, Dorothea Endreß (Naturheilkunde – Beraterin), steuerte passend zum Rosenthema ein Glas mit köstlicher Hagebuttenmarmelade bei. Diese ist außerordentlich reich an Vitamin C, stärkt das Immunsystem und deshalb sehr gesund.

  

 

Aus ihrer Schatztruhe zauberte sie viele Gegenstände wie Rosensekt, Rosentee, Rosenkissen, mit Rosen bemaltes Geschirr, Rosenquarz, Badesalz, Rosenseife, Rosencreme und Rosenöl. Deshalb duftete es zu Beginn des Vortrags angenehm und beruhigend in unserem Raum nach Rosen.

Die Rose gibt es in jeder Sprache. Nur nicht im Polargebiet bei den Eskimos – hier ist es für die Königin der Blumen zu kalt. Es gibt Rezepte rund um ihre Blüten. In der Küche z.B. Rosentee, selbst angesetztem Sirup und zum äußerlichen Wohlbefinden: Rosenblüten in Badesalz und Rosenöl direkt auf die Haut. Wir lernten die Frucht der Rose, die Hagebutte kennen, die Befindlichkeitsstörungen in Form von Pulver oder Tee lindert. Sie kann als Marmelade, Pesto, Essig und vieles mehr verwendet werden. Ob in der Aromapflege oder zur Dekoration, die gesamte Pflanze lässt sich wunderbar einsetzen.

Zum Schluss wurden wir mit der Geschichte über die Königin der Blumen, die sich mit dem Gänseblümchen unterhielt, verzaubert.

Für ihren hervorragenden, spannenden und humorvollen Vortrag erhielt Frau Endreß als Dankeschön… natürlich ein Rosenstöckchen.

 

Mehrtägige Bildungsfahrt in die Fränkische Schweiz

10. Juni 2018

Rutesheimer LandFrauen on Tour

Unsere viertägige Bildungsfahrt ging in die Fränkische Schweiz. Wir kamen um die Mittagszeit in Bamberg an und machten eine Stadtführung durch die Altstadt Bambergs die seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Bamberg ist die Bischofs- und Kaiserstadt, auch als Fränkisches Rom bekannt. Das Stadtbild ist geprägt von zahlreichen Bauten aus dem 11. bis 18. Jahrhundert.

Denkmal geschützte

Gebäude mit

mittelalterlichem

Charm

 

Der alles überragende Kaiserdom.

Vom Domplatz gingen wir weiter zum Rosengarten mit Blick über die Altstadt. Wieder im Tal dem „Alten Kanal“ entlang sahen wir das „Klein Venedig“ die Fischersiedlung“ und das Mühlenviertel.

Rechts im Bild das alte Krankenhaus.

 

 

 

Nach dieser beeindruckenden Stadtführung ging die Fahrt mit dem Bus weiter nach Muggendorf wo wir im Hotel „Goldener Stern“ unser Quartier bezogen.

Der zweite Tag führte uns nach Coburg. Einfach überwältigend ist die Feste Coburg. Hoch oben über der Stadt, mit ihren gewaltigen Mauern und Türmen thront der Stammsitz des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha. Und zählt zu den am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands.

 

Ein Rundgang durch die Innenhöfe zeigt wie mächtig die Burganlage ist. Die Burg beherbergt Kunstschätze aus vielen Jahrhunderten.

 

 

Es gibt den, Blauer Turm, Roter Turm, den Herzogin-Bau, auch ein Lutherzimmer. Martin Luther war im Jahre 1530 für sechs Monate dort. Die Bärenbastei erhielt ihren Namen von den Bären die dort im Zwinger gehalten wurden.

 

Einen Rundgang durch die Coburger Altstadt mit ihren historischen Sehenswürdigkeiten. Im Herzen der Altstadt liegt der Marktplatz, hier trifft Tradition auf Moderne, die umgebende Häuser sind seit Jahrhunderten unverändert. Hier auf dem Marktplatz ließen wir uns die Coburger Bratwurst schmecken, die auf Kiefernzapfen (Moggele) gebraten wird.

Weiter ging es zum Kloster Banz wo wir nur die Ausenanlage besichtigen konnten. Das Kloster besitzt eine einfache Kirche ohne Prunk.

Vom Kloster Banz aus ging es zur berühmten Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen welche als der gelungenste Sakralbau des deutschen Barock gilt. Der Sage nach ist einem Schäfer anno 1445 das Jesuskind im Kreise anderer Kinder erschienen. Die stellten sich als die vierzehn Nothelfer vor und verlangten dass an dieser Stelle eine Kapelle gebaut wurde.

 

An unserem dritten Tag machten wir einen halbtägigen Ausflug dem Wiesenttal entlang, durch das Truppachtal und Leinleitnertal, dem Land der Burgen und Höhlen. Die Gegend ist geprägt vom Tourismus und Landwirtschaft. Die Fränkische Schweiz ist das größte Anbaugebiet von Süßkirschen in Süddeutschland. Wir besuchten die Basilika Dreifaltigkeit in Gößweinstein. Gößweinstein ist der größte Dreifaltigkeitwallfahrtsort Deutschlands, bis zu 140 Wallfahrtsgruppen ziehen jährlich nach Gößweinstein. Der Hochaltar mit dem Gnadenbild, das die Krönung Mariens darstellt, ist das Herzstück der Wallfahrtsbasilika.

Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung.

Am vierten Tag auf dem Weg nach Hause machten wir noch einen Stopp in Würzburg, Einen Rundgang durch die Würzburger Altstadt führte uns zu vielen Sehenswürdigkeiten. Hinter der Residenz befindet sich der Hofgarten,

 

eine schmucke Gartenanlage, mit Statuen und Brunnen. Ruhezonen mitten in der Stadt. Weiter Richtung Marktplatz kamen wir an der Marienkapelle vorbei, am Marktplatz das Haus zum Falken.

 

 

Von der alten Mainbrücke aus sieht man in die eine Richtung den Dom Sankt Kilian in die andere Richtung die Festung Marienburg.

Nach einem guten Essen in der Ratsstube fuhren wir heim und sind wohlbehalten gegen acht Uhr in Rutesheim angekommen.

 

Gruppenbild vor dem Kloster Banz

 

 

 

 

 

 

 

Reisig (Büschele machen) und Backkurs für alle Interessierte ( Kombi – Kurs )

5. Juni 2018

Wenn man etwas „Leckeres“ vom Holzbackofen möchte, geht es nicht ohne getrocknetes Reisig.

Deshalb starteten am Samstagvormittag, 21. April 2018  9 „Interessierte“  und Helfer – darunter auch Männer in den Deckenpfronner Wald mit Traktor und Anhänger bewaffnet, um Reisig – Büschele zu machen.  Dies mit einer größeren Gruppe zu unternehmen, ist viel kurzweiliger, lustig und  lange nicht so beschwerlich. Das Reisig machen war die Voraussetzung für den Backkurs.

Am Freitag 1. Juni und Samstag 2. Juni wurden die Teilnehmerinnen von erfahrenen LandFrauen in die Geheimnisse des Backens im Deckenpfronner Backhaus eingewiesen. Dies geschah in 2 Gruppen. Freitags war z.B. eine Gruppe am Ofen, am Samstag dann die andere. Da wurde „angehefelt“, damit der Teig auch richtig gehen kann.  Dann wurde der Teig eingewirkt und in Körbchen gesetzt.

Der Ofen war schon am Vortag vorgeheizt worden. Die Bauernbrote und Kuchen  mit Zwiebeln oder Äpfeln wurden „eingeschossen“, nicht ohne vorher die richtige Temperatur im Ofen zu prüfen. Nachdem alles fertig gebacken war, konnte  wieder „ausgeschossen“ werden. Wenn man das Backen richtig beherrscht, sieht es auch ganz leicht aus…..gekonnt ist eben gekonnt……….

Eine Pause zum Probieren der Kuchen durfte natürlich nicht fehlen und als besonderen Leckerbissen gab es einen super gut schmeckenden Holunderblütenkuchen. Am Schluss gingen alle zufrieden mit neuen Erkenntnissen und selbst gebackenem Brot und Zwiebelkuchen nach Hause. Es hat allen viel Spaß gemacht.

 

Tagesfahrt Meßkirch und Sigmaringen

20. Mai 2018
Auf einer Zeitreise durch die Baustelle einer Karolingischen Klosterstadt – Campus Galli – tauchen wir ein in eine Welt, in der versucht wird wie im
9. Jahrhundert zu bauen, zu arbeiten und zu leben. Egal ob Handwerk, Ernährung oder Kleidung, alles wird ohne Maschinen bewerkstelligt.
Anfänge sind jetzt nach 5 Jahren gemacht.
Aber es wird noch Jahrzehnte dauern und vieler Menschen bedürfen, die sich auf ein solches Unterfangen einlassen.
Anschließender Besuch im Hohenzollern Schloss in Sigmaringen.   Welch ein Kontrast!
Ein Adelssitz von beeindruckender Größe. Fürstliche Pracht beim Rundgang durch Badezimmer, Schlaf- und Wohnräume, Ahnengalerie und Gobelins!
Bei Kaffee und Kuchen im Schlosscafe wurden unsere Eindrücke ausgetauscht.

Mit dem Jäger auf den Spuren durch den Wald

10. Mai 2018

Einen Streifzug durch den Rutesheimer Wald, zu Fuß und mit dem Planwagen.

 

 

 

 

Mit Jäger Herr Gerhard Scheeff, Revierförster Herr Ulrich Neumann und Obfrau Naturschutz Frau Sibylle Schabel.

Herr Neumann zeigte uns auf der Karte  den Rutesheimer Wald, der Bestand entspricht 60 % Laubbäume die Buche ist die dominierende Baumart, gefolgt von Fichte mit 20% der Rest sind andere Baumarten wie Douglasie sie wird vermehrt angebaut da sie die Trockenheit gut verkraftet. Walnuss und Kirschbaum findet man auch häufig. Der Kirschbaum ist wegen seinem rötlichen Holz ein beliebtes Möbelholz.Doch der Wald ist mehr als nur Holzlieferant. Wasser und Quellenschutzgebiete sind von großer Bedeutung, ebenso der Erholungswert.

Die Tannenwaldhütte wurde vor sechs Jahren in Eigenleistung durch die Forstwirte gebaut. von der nahen Umgebung wurden 59 Weißtannenstämme geschlagen und verarbeitet, in fachgerechter Handarbeit zugesägt und in der typischen Blockhausbauweise aufeinandergelegt.

Weiter ging es mit dem Jäger zur Ablenkfütterung des Schwarzwildes. Die Ablenkfütterung ist eine Einrichtung im Wald die die Wildschweine zu bestimmten Zeiten mit Futtersuche im Wald beschäftigen soll. Das Ziel der Ablenkfütterung besteht darin, Wildschweine von Landwirtschaftlichen Kulturen abzuhalten.

An der Dreispitzhütte angekommen erklärte uns Herr Scheeff die Aufgaben eines Jägers. Der Jäger hat die Förderung, den Schutz und die Erhaltung einer artenreichen und gesunden freilebenden Tierwelt. Als Anschaumaterial brachte er präparierte Tiere mit. Wir lernten das ein Reh ein Feinschmecker und ein Hirsch ein Allesfresser ist. Mit Verantwortung und Sachverstand stellt sich der Jäger seinen Aufgaben. Er pflegt und betreut das ihm anvertraute Revier.

 

 

 

 

Nebenbei auf unserem Weg durch den Wald machte Frau Schabel eine Wildblumenführung für uns. Wir lernten von so mancher Wildblume den Namen. Wir bedankten uns bei allen für diesen wunderschönen Nachmittag mit einem Präsent.

Den Ausklang dieses Nachmittages machten wir im Uhlenspiegel bei einem guten Essen.