„Was hosch gseit?“

21. Februar 2018

Höre ich noch den Unterschied? Es ist keine Schande im Alter schlechter zu hören! Hörgerät? Nein danke! – gilt das heute noch?

Die Akustikerin Daniela Feit aus Winnenden zeigte am vergangenen Montagabend über 50 ZuhörerInnen (das interessierte sogar auch einige Herren) in lustiger, humorvoller und verständlicher Weise auf, woran man erkennen kann, ob man betroffen ist, wie der Weg zu einem Hörgerät sinnvoll funktioniert, was die Krankenkassen bezahlen, was berücksichtigt werden muss, was man erwarten darf und klärte auf, wie klein und funktional Hörsysteme heutzutage sind.

In dankenswerter Weise ist Daniela Feit für die erkrankte Referentin für das vorgesehene ähnliche „Thema Tinnitus – wenn das Ohr pfeifft und piept“ kurzfristig eingesprungen. Auch dieses Thema wurde gestreift. Die verschiedenen Hörgeräte konnten im Original angeschaut werden. Der Rucksack hinter dem Ohr ist flexibler wie der Knopf im Ohr. Eine gute Hörgeräteanpassung dauert mindestes 3 – 4 Monate. Das Gehirn braucht Zeit sich anzupassen, es kann sogar bis zu 1 Jahr dauern. Auf jeden Fall muss das teuerste Gerät nicht das beste für jeden sein. Das beste Hörergebnis erreicht man nur mit viel Zeit und Geduld.

Anzumerken ist hier noch, dass das Hörzentrum Feit kürzlich in Berlin vom deutschen Star Heino als  „Top 100 Akustiker 2017/2018“  ausgezeichnet wurde.

Zum Schluss wurden noch viele Fragen gestellt. Diese beantwortete Frau Feit gerne und ausführlich.

Auf jeden Fall können wir für diesen Abend eine kurzweilige und informative Reise rund um gutes Hören und Verstehen ver- buchen.

Schmotziger Donnerstag

13. Februar 2018

Wir haben zu einem unterhaltsamen Nachmittag eingeladen und die Tische dekorativ vorbereitet.

 

 

 

 

     Wir warten auf

die Gäste

 

 

 

Nonne Christa begrüßte die Gäste. Bei viel Spaß und guter Laune machten wir Spiele, unsere Margot hat uns musikalisch begleitet. Bei der Polonaise ging eine Tasche auf die Reise, jedesmal wenn die Musik aufhörte mußte derjenige der die Tasche gerade hatte ein Kleidungsstück herrausholen und anziehen. Elsbeth trug das Gedicht vor „I will a mal wieder a Lausbua sei“. Ein Gast erzählte was man als Hausfrau alles für Berufe hat. Christa trug die Geschichte „Mein Hütchen“ vor. Alle zusammen spielten wir „Bingo“ bei dem es auch Preise gab.

Zwischendurch stärkten wir uns mit Kaffee und Berliner, die bei einem Fasching natürlich nicht fehlen dürfen.

Klartext reden oder lieber durch die Blume

12. Februar 2018

Die Mötzinger LandFrauen hatten am 07.02.2018 zum Frühstück und einem interessanten Vortrag ins „Alte Rathaus“ eingeladen.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Heidi Morlok und einer ausgiebigen Stärkung, am liebevoll hergerichteten Frühstücksbuffet,

es fehlte wirklich an nichts, hörten die vielen  Gäste gespannt dem Vortrag von Frau Emmy Schäfer, Diakonin im Ruhestand zu. Sie referierte über das Thema „Miteinander Klartext reden – oder lieber durch die Blume.

Dabei kommt es auf das Anliegen an, bzw. welche Beziehung der Mitteilende zu dem Empfangenden hat. Wertschätzung, Offenheit dem Gegenüber sind wichtige Voraussetzungen für ein klärendes Gespräch. Eine normale Kommunikation sollte über eine einheitliche Botschaft, bei der Worte, Gestik, Mimik und Gefühl übereinstimmen und weder versteckt noch widersprüchlich ablaufen. Wenn man als Betroffener eine Handlung oder ein Gespräch als unfair empfindet sollte man unbedingt gegenseitige Klärung suchen, meinte die Referentin. Oft sind wir dazu zu feige, aber dies hat nichts mit Rücksichtnahme gegenüber den anderen zu tun – es handelt sich dabei viel mehr um unaufrichtiges Verhalten. Schon Jesus habe gesagt, dass Wahrheit freimache, so Frau Schäfer.

Wahrlich ein schwieriges und nachdenkliches Thema.

Heidi Morlok bedankte sich am Schluss bei Frau Schäfer mit einem Geschenk für ihren interessanten Vortrag und bei den Helferinnen für das Herrichten des sehr guten Frühstücks.

 

Hygieneschulung, anschließend Vortrag „Faszien – was ist das?“

10. Februar 2018

Am vergangenen Mittwoch wurden wir von Ilse Kerber über die Hygienevorschriften belehrt. Die Anwesenden dokumentierten mit ihrer Unterschrift die Kenntnisnahme und Beachtung.

Anschließend informierte uns Frau Michaela Haydn über Faszien, was das ist und wie sie funktionieren.

Die Faszien, auch Bindegewebe genannt, sind der universelle Baustoff, der unseren ganzen Körper durchzieht, alle Organe umhüllt und uns Form und Struktur gibt. Die Wissenschaft hat festgestellt, dass z.B. die Muskeln ihre Form durch die Faszien erhalten, die Anzahl der Sensoren in den Faszien die in den Muskeln bei Weitem übersteigt, die Faszien unser größtes Sinnesorgan und das entscheidende Organ für die Körperwahrnehmung sind.

In einem im wahrsten Sinn des Wortes „bewegenden“ Vortrag haben wir auch bei praktischen Übungen die Funktionen und Eigenschaften der Faszien kennen und spüren gelernt.

Fazit dieses lebhaften und interessanten Vortrages:

Jedes Gelenk und jeder Muskel sollte regelmäßig bewegt werden.

Vor allem Übungen, die den Körper dehnen, stimulieren die Faszien.

Im Anschluss stand Frau Haydn noch für Fragen zur Verfügung.

Bienengift gegen Rheuma und Arthrose

9. Februar 2018

Am 31.01.2018 hat Daniel Stecher aus der Traditionsimkerei Schlosswald in Oberrot über das Thema Rheuma, Arthrose und Gelenkerkrankungen sanft und natürlich lindern referiert.  Die Anwendung von Bienengift zu therapeutischen Zwecken reicht bis in die Antike zurück. In China wie auch in Japan und Korea hat die Bienengifttherapie eine über 3000 Jahre währende Tradition. Propolis, Gelee Royal, Honig Blütenpollen sind Schätze aus dem Bienenstock und können als natürliches Heilmittel erfolgreich mit wenigen Nebenwirkungen eingesetzt werden.

 

Herr Stecher erklärte den Mötzinger LandFrauen  die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten der Produkte, wie z. Beispiel Virenbekämpfung, Stärkung des Immunsystems Wundheilung, Lippenherpes, Gelenkentzündung  und vieles mehr. Die Produkte gibt es in Form von Salben, Tinkturen.

Abgesehen von der Anwendung im medizinischen Bereich ist eines klar,  die Honigbiene ist unersetzbar. Ohne sie hätten wir kein Obst oder Gemüse, denn sie bestäubt rund 80 Prozent aller Pflanzen. Zusätzlich machen  Honig, Propolis und Bienengift den Bienenstock zu einem wahren Medizinschrank.

Zum Schluss bedankte sich unsere Vorsitzende Heidi Morlok, bei Herrn Stecher für den lehrreichen und hochinteressanten Vortrag mit einem Präsent.

Erfahrungen eines Au-pair-Mädchens in Neuseeland

6. Februar 2018

Janina goes Kiwi – wie ich am anderen Ende der Welt meinen Traum leben durfte. So betitelte die Deckenpfronnerin Janina Fritz ihren unterhaltsamen und sehr interessanten  Vortrag vom vergangenen Montagabend.

 

 

 

 

 

Gespannt lauschten die ZuhörerInnen in dem übervollen Saal des Seniorenzentrums ihren mit ansprechenden Bildern und Videos untermalten Ausführungen.

„Goes Kiwi“ heißt nicht, dass sie ein Vogel wurde, sondern, dass sie ans andere Ende der Welt, nämlich nach Neuseeland für 11 Monate im Jahr 2015/2016 geflogen ist. Die Reise dorthin dauerte um die 40 Stunden. In Ashburton – George Road war sei bei einer Gastfamilie mit 3 Kindern auf einer Farm mit 10.000 Schafen und fast ebenso vielen Kühen zu Hause.

Sie hatte sehr großes Glück mit ihrer Gastfamilie. Es waren „kuschelige“ Kinder, die gut erzogen, lieb und aufgeweckt waren. An Weihnachten, das sie bei sommerlichem Wetter mit 22 ° erlebte,  wurde auch sie reichlich beschenkt.

Neben ihrer Arbeit als Au-pair-Mädchen konnte sie einige schöne mehrtägige und abenteuerliche Touren unternehmen. Orte wie Bay of Islands, Wellington, Kaikura, Queenstown,  Mount Cook, Hot Water Beach, Fox Gletscher und……… durften natürlich nicht fehlen. Der Nervenkitzel kam in dieser Zeit auch nicht zu kurz. Janina war beim Delfinschwimmen und sogar beim Bungee – Springen (134 m). Da Neuseeland die Heimat des Bungee-Jumpings ist, war so ein tollkühner Sprung in die Tiefe unerlässlich.

Zum Schluss und auch zwischendurch beantwortete Janina dem interessierten Publikum viele Fragen. Ob sie es nocheinmal „tun würde“ bestätigte sie ohne Zögern mit einem Ja.

 

Einladung zum Wahlcafe

2. Februar 2018

Am Sonntag den 04.02.2018 ist in Rutesheim Bürgermeisterwahl

 

Dazu laden die

LandFrauen

zum Wahlcafe ein

 

in Rutesheim, Schillerstr. 10 von 14,00 – 18,00 Uhr Aufzug ist vorhanden. Besuchen Sie uns bei Kaffee und Kuchen und div. Getränken.

Farbige Geschichten von Farben

31. Januar 2018

Am Do. den 18.01.2018 war unsere erste Veranstaltung im neuen Jahr. Geplant war der Vortrag „Der etwas andere Blumenstrauß“. doch den mussten wir leider absagen. Dafür konnten wir die Referentin Frau Karin de la Roi-Frey mit dem Vortrag „Farbige Geschichten von Farben gewinnen.

Wir machten einen Spaziergang durch die Welt der Farben. Und wie das Glück so spielt gab es zu Beginn unseres Vortrages einen wunderschönen Regenbogen in den schönsten Farben.

Die Farben der Natur bereichern uns und wir haben die Möglichkeit, diese Farben in unser Leben einzubeziehen. Nichts ist leichter, als mit Farben seinen grauen Alltag bunter zu machen.

Weiß ist die hellste aller Farben und steht für Reinheit, Unschuld, Hochzeit und Unsterblichkeit. Gelb ist eine warme Farbe, man denkt an Sonne und Licht. Gelb steht für Wachheit und Kreativität. Ocker-Gelb wurde früher schon zur Höhlenmalerei verwendet. Grün ist die Farbe des Lebens, der Pflanzen und des Frühlings. Blau ist der Himmel und das Meer, blau ist die Farbe der Ruhe. Rot ist Glück und Reichtum. Rot ist auch die Farbe der Macht und der Herrscher, rot ist die Rose und der Mohn. Braun ist die Erde auf der wir stehen, sie gibt uns Geborgenheit. Jede Farbe ist einzigartig, es gibt 1677 verschiedene Farben.

Wir erlebten eine heiter fröhliche Stunde und liesen den Nachmittag bei Kaffee und Hefezopf ausklingen.

Die Frauen der Bundespräsidenten

22. Januar 2018

In der Verfassung sind sie nicht vorgesehen, sie tragen keinen offiziellen Titel und bekommen für ihre Arbeit keinen Lohn. Trotzdem sind die First Ladies der Bundesrepublik ein wichtiger Teil der Politik.

Ein Rückblick auf das private und politische Leben der Frauen an der Seite der Bundes- präsidenten gewährt Einblick in das anspruchsvolle, nicht immer leichte Leben von Elly Heuss-Knapp bis hin zu Elke Büdenbender.

Zu diesem sehr interessanten und mit lustigen Anekdoten gespickten Vortrag war am Montag- nachmittag Frau Dr. Karin de la Roi-Frey bei uns zu Gast. Zu jeder Dame, die auf einem von ihr verteilten Arbeits-Blatt abgebildetet war,  gab es  Interessantes zu berichten.

Dabei wurde auch viel Bekanntes wieder auf-gefrischt. Da ging es um den Amtssitz der Bundes-präsidenten, die Villa Hammer- schmidt. Die Einrichtung wurde aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengetragen.  Wir erfuhren von der vergessenen First Lady Hedwig Heuss. Sie war nach dem Tode von Elly Heuss-Knapp (diese war die Gründerin des Müttergenesungs- werkes) an der Seite von Theodor Heuss. Frau Herzog ist durch ihr Kochbuch bekannt. Christina Rau beherrscht u. a. Fallschirmspringen, Tauchen und Windsurfen. Mildred Scheel gründete die Deutsche Krebshilfe und Eva Luise Köhler gründete Achse (Allianz chronisch seltener Erkrankungen).

Nach dem spannenden und kurzweiligen Vor- trag gab es Kaffee und leckeren selbstgebackenen Kuchen. Somit konnten ca. 50 Frauen – darunter sogar 1 LandMann einen schönen Nachmittag verbuchen.

Winterwanderung rund um Mötzingen

19. Januar 2018

Wie immer begannen die Mötzinger LandFrauen im neuen Jahr als  Auftaktveranstaltung mit einer Winterwanderung rund um Mötzingen,

unter dem Motto: „Bewegung tut Not“ nach all dem vielen Essen über die Feiertage.

Nach der Rundwanderung traf man sich, mit denen die nicht mitwandern konnten,  zum gemütlichen Teil bei Kaffee und Kuchen, an schön gedeckten Tischen  im „Alten Rathaus“ wieder. Unsere Vorsitzende, Heidi Morlok, wünschte mit dazu passenden Gedichten allen ein gesundes und friedliches  „Neues Jahr“. Sie bedankte sich für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und ermutigte die Frauen, auch im „Neuen Jahr“ wie seither, Engagement und Treue unserem Verein gegenüber zu zeigen, denn nur miteinander kann etwas erreicht werden.

Mit einem Ausblick und Einladung für die zukünftigen Veranstaltungen wurde der schöne Nachmittag beendet.