Eine Zeitreise in die vielfältige Welt der Schuh- und Sozialgeschichte nach Hauenstein/Pfalz

Unsere Programmabschlussfahrt für 2018/2019 führte uns am vergangenen Dienstagvormittag bei herrlichem Sommerwetter nach Hauenstein in der Pfalz.

Dort wurden wir im Deutschen Schuhmuseum freundlich empfangen. Auf fast 3.000 qm mit 4 lebendigen Erlebnisebenen sind über 3.500 Paar Schuhe aus zwei Jahrtausenden zu sehen. Bemerkenswert ist auch die Sammlung von Prominentenschuhen.

Nostalgische Manufaktur, aber auch ratternde Maschinen mit dem Flair der dreißiger und vierziger Jahre rundeten den 1 ½ – stündigen Rundgang ab. U.a. war auch ein  Tante-Emma-Laden mit einer Reise in die Kindheit längst vergangener Jahrzehnte zu sehen.

Nach dieser Führung wurden wir im nahegelegenen Landgasthof  „Zum Ochsen“ zum bereits vorbestellten Mittagessen erwartet.

Dann fuhren wir mit unserem Bus an das andere Ende von Hauenstein, nicht ohne die bizarren Felsen um Hauenstein zu bestaunen, in die Gläserne Schuhfabrik. Nach einer Einführung über die Schuhherstellung, wussten wir, dass ein Schuh aus bis zu 120 Einzelteilen besteht, je nach Modell 150 Arbeitsschritte benötigt werden und ein geübter Mitarbeiter abhängig vom Schuhmodell für ein Paar Schuhe 50 – 90 Minuten benötigt. Direkt in der Schuhproduktionsstätte durften wir an die hochqualifizierten Mitarbeiter noch Fragen stellen.

Je nach Lust und Laune hatten wir anschließend Gelegenheit, uns auf eine Shopping – Tour durch die Schuhmeile zu begeben und / oder das Fabrik Café zu besuchen. Natürlich durfte bei einigen der Kauf von einem oder zwei paar schönen Schuhen nicht fehlen.

Nach der romantischen Fahrt durch den nördlichen Schwarzwald ging es zum Abendessen in die Untere Kapfenhardter Mühle bei Unterreichenbach. Auch den mitgefahrenen  8 Land-Männern hat unsere interessante und unterhaltsame Fahrt sehr gut gefallen.

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