Programmvorstellung mit Vorträgen

Am 19. 09 2019 begann nach der Sommerpause unser neues Programm, wir begrüßten die Mitglieder und Gäste sehr herzlich. Nach einer kurzen Vorstellung unseres Programms und dem Lied „Kein schöner Land“ gingen wir zum Vortrag von Frau Dornes über.

Vortrag: 100 Jahre Frauenwahlrecht, Referentin Susanne Dornes, Bürgermeisterin.

Vor mehr als 150 Jahren hatten Frauen in Deutschland kein Wahlrecht, kein Recht auf Erwerbstätigkeit oder persönlichen Besitz. Frauen schließen sich trotzdem ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Gruppen und Vereinen zusammen, um sich für Frauenbelange und Frauenrechte einzusetzen.

Wohl spricht man viel von Freiheit für alle, aber man ist gewöhnt unter dem Wort „alle“ nur die Männer zu verstehen. Die Wahl zur verfassunggebenden Nationalversammlung vom 19. Januar 1919 war die erste, an der Frauen als Wählerinnen und Gewählte teilnahmen. Über 80 Prozent der wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Frau Dornes erzählte uns auch aus ihrem Wertegang zur Bürgermeisterin und ihren vorherigen Ämtern, wie sie sich Männern gegenüber behaupten mußte.

Erläuterungen zu den neuesten Hygienevorschriften, dazu sprach Frau Elke Wagner aus der Mensa zu unseren Helferinnen was alles zu beachten ist. Danach machten wir Pause um uns mit einem Vesper zu stärken und genossen den leckeren Wurstsalat.

 

 

 

 

 

 

Vortrag: Harninkontinenz und Beckenbodensenkung, Referentin Dr. med. Monica Christina Diac, Chefärztin der Frauenklinik KH Leonberg.

Viele sind betroffen, kaum einer spricht darüber. Die Rede ist von Inkontinenz, dem Kontrollverlust der Blase. 40 Prozent aller Frauen jenseits der Wechseljahre sind von Harninkontinenz betroffen. Jede dritte Frau über 45 Jahren leidet unter einer Beckenbodensenkung. Leider ist das bei vielen ein tabu Thema.

In der Frauenheilkunde spricht man von der Stress- oder Belastungs- Harninkontinenz, wenn eine schwache Blase gemeint ist. Dies bedeutet, das die Entleerung nicht mehr kontroliert werden kann, sobald eine körperliche Belastung entsteht. Frau Diac erklärte uns an Hand einer Präsentation die Hilfen bei Beckenbodenstörung und Inkontinenz. Inkontinenz ist in den meisten Fällen lindbar und oft sogar heilbar. Abfinden muß sich mit dem Proplem niemand mehr. Wir bedankten uns bei den Referenten für die interessanten Vorträge und wünschten allen einen gute Nachhauseweg.

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