Frauenleben in Kenia – Gemeinsam kleine Schritte gehen

Zu diesem Thema haben wir am 30.01.2020 Frau Berta Kälberer eingeladen.

„Aloka“ ein Bienenprojekt, mit dem der LandFrauenverband in Kenia Frauen unterstützt. In dem Vortrag haben wir erfahren wie Bienenhaltung dort funktioniert und wie sich Frauen dort eine Existenz aufbauen. „Aloka“ steht für „etwas das Veränderung bringt“.

Die Grundidee für das Bienenprojekt wurde im Jahre 2013 vom Landesverband in Zusammenarbeit mit Dr. Helmut Horn von der Landesanstalt für Bienenkunde entwickelt. In die Bienenhaltung einzusteigen hat für die kenianische Frauen viele gute Gründe, die Vermarktung des Honigs ist eine Einkommen schaffende Maßnahme. Zu Beginn des Projekts wurden die Teilnehmer geschult und mit dem nötigen Inventar wie Bienenstöcke, Imkerkleidung und Schleudern,sowie Saatgut und Setzlinge für die Bienenweide ausgestattet.

In den vergangenen Jahren wurden 92 Bienenhalterinnen geschult und für die Imkerei ausgestattet. Für die Honigernte und Aufbereitung wurde eine Honighaus eingerichtet. Mit dem Honig und anderen Bienenprodukten kann die Ernährung und Gesundheit der Frauen und Kinder verbessert werden. Unter dem Motto „Aloka Farm Honey“ wird der Honig in verschiedenen Verpackungsgrößen vermarktet.

Durch Dürreperioden und Überschwemmungen hat sich gezeigt, dass die Ernährungssicherung durch Unterstützung der Eigenversorgung ein Einkommen der Frauen wichtig ist, um in Notzeiten Essen kaufen können. Deshalb wurden in den letzten Jahren verschiedene Einkommen schaffende Maßnahmen unterstützt, wie die Herstellung von Halsketten aus Papierperlen oder die Herstellung und verkauf von Backwaren. Damit diese Projekte viel Positives bewirken können, sind sie auf Spendengelder angewiesen.

Wir bedankten uns bei Frau Kälberer mit einem kleinen Präsent für diesen sehr unterhaltsamen und mit vielen schönen Bildern gestalteten Vortrag.

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