Glutamat-Geschmacksverstärker u. ihre Nebenwirkungen

Andrea Schricker, Ernährungsberaterin und Heilpraktikerin hat am 5. Februar 2020 bei den Mötzinger LandFrauen über Geschmacksverstärker Glutamat und seine Nebenwirkungen referiert. Die Dosis macht es, so begann Frau Schricker ihren Vortrag.

Zunächst erklärte sie, dass auch in natürlichen Lebensmitteln Glutamat vorhanden ist. Dabei betonte sie, dass Glutamat ein völlig natürlicher Baustein von Proteinen ist.

Es kommt nicht nur, wie vermutet in Fertiggerichten vor, sondern in eiweißrechen Nahrungsmitteln, wie Hülsenfrüchte und Fleisch. Auch Walnüsse, man höre und staune, enthalten Glutamat. Darüber hinaus wird Glutamat auf natürliche Weise durch enzymatische Reifungsprozesse in Lebensmitteln gebildet, und dies zum Teil in erheblichen Mengen, etwa bei Tomaten oder Parmesan. Glutamat ist also tatsächlich ein fester Bestandteil unserer täglichen Ernährung – dieses natürliche Vorkommen war uns seither nicht bekannt.

Die meisten Fertiggerichte enthalten Glutamat. Dies dient zum einen den Geschmack zu verstärken und den Appetit anzuregen. Ein Negativbeispiel ist der Verzehr von Chips. Haben wir einmal angefangen können wir nur schwer die Finger davon lassen. Glutamat haltige Lebensmittel können bei empfindlichen Menschen Kopfschmerzen und Übelkeit auslösen.

Frau Schricker empfiehlt, Gemüse und Nahrungsmittel aus der Region zu verwenden, auf Fertiggerichte und Tütensuppen usw. weitgehend zu verzichten. Beim Einkaufen die angegebenen Werte auf den Produktverpackungen gründlich zu lesen. Dies sind gute Voraussetzungen für eine gesunde Ernährung.

Heidi Morlok bedankte sich bei Frau Schricker für den interessanten Vortrag mit einem kleinen Präsent.

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