Ehninger LandFrauen auf Reisen

Ehninger Landfrauen auf Reisen 

Am 30.Juni und 1. Juli 2009 machten 29 Landfrauen einen Ausflug in den NaturparkFränkische Schweiz, dieser  liegt im Städtedreieck Bayreuth, Bamberg und Erlangen.Gegen 11.30 Uhr trafen wir in Forchheim ein. Ein besonderer Anziehungspunk für die Gäste aus Nah und Fern sind die Forchheimer Bierkeller. Unser Reiseleiter gab uns interessante Erklärungen zur Entstehung der Felsengänge sowie über die Bier- und Brautradition in Forchheim. Bei einer Bierprobe mit Brotzeit konnten wir uns selbst davon überzeugen. So gestärkt konnten wir nun zur Stadtführung nach Forchheim fahren.Ein Rundgang durch die von besonders hübschen Fachwerkhäusern geprägte Innenstadt gab Gelegenheit, Bauwerke der Gotik, Renaissance und des Barocks zu bewundern. Sehenswert war vor allen Dingen das Rathaus, inmitten eines der  schönsten Fachwerkensembles Frankens, die gotische Kirche St. Martin,das fürstbischöfliche Schloss und die Barockfassaden der Innenstadt.

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Am späten Nachmittag hatten wir eine geführte Besichtigung von Schloss Weissenstein oder auch Schloss Pommersfelden. Das Schloss ist eines der größten Barockbauwerke. Lothar Franz von Schönborn ließ das Schloss Weisenstein ob Pommersfelden von 1711 bis 1718 am Rande des Dorfes errichten. Die Innenräume sind kostbar möbliert. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehören der Marmorsaal, eine übermächtige doppelte Wandeltreppe, die große Galerie und der Spiegelsaal.Dieser schöne Tag klang mit einem guten Essen und einem geselligen Beisammensein aus.

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Am nächsten Morgen fuhren wir zur Stadtbesichtigung nach Bamberg. Bedeutende Bauwerke sind das zwischen zwei Brücken gelegene Rathaus, sowie  die Fachwerkhäuser der Fischer im Stadtteil „Kleinvenedig“. Die frühere Bedeutung der Stadt spiegelt sich in den Gebäuden rund um den Domplatz wider. Der Dom mit seinen vier Türmen ist einer der schönsten Sakralbauten des Mittelalters. Im Innern des Doms befindet sich der Bamberger Reiter, der die ritterlichen Ideale des Mittelalters verkörpert. Es wird vermutet, dass der auf dem Sockel dargestellte Dämon die Unterwelt darstellt, darüber kommt die Pflanzenwelt, das Pferd stellt die Tierwelt, der Reiter die Menschen und der Baldachin das Weltall dar. Im Dom befindet sich auch das Hochgrab von Kaiser Heinrich II sowie seiner Gemahlin Kaiserin  Kunigunde.

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Bei der Familie Kormann machten wir Mittagspause. Bei einem Imbiss und einer kleinen Schnapsprobe konnten wir uns wider erholen.

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Am Nachmittag fuhren wir zur Besichtigung der Balthasar Neumann Basilika nach Gößweinstein weiter. Die Basilika gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Fränkischen Schweiz. Die Basilika ist auch eine der bedeutendsten Wallfahrtskirchen Frankens. Hier kamen wir auch noch in den Genuss eines kleinen Orgelkonzertes.Unseren Abschluss machten wir auf dem Bauernhof der Familie Blumenstock in Kirchberg an der Jagst. Die Familie versorgt 350 Bullen,bewirtschaftet 125 Hektar Acker- und Grünland und betreibt noch eine Verschlussbrennerei.   Frau Blumenstock, selbst LandFrau, verköstigt bis zu 100 Personen mit leckeren Gerichten in ihrem Hofcafe‘.

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Auf der Heimfahrt bedankte sich Sigrid bei unserem Fahrer Kurt, der uns wieder sicher durch alle engen Gassen und auch auf den viel befahrenen Straßen gefahren hat.Zu Hause angekommen, waren alle der Meinung, dass es ein wunderschöner zweitägiger Ausflug war und man so etwas ruhig wiederholen kann. 

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