Kloster und Schloss Bebenhausen

Vor den Toren Tübingens und mitten im Schönbuch, liegt das einstige Zisterzienserkloster und Schloss Bebenhausen. Das war an einem nachmittg im April unser Ziel.  Zu den reichsten Klöstern des Landes Württemberg gehörte es im 13. bis 15. Jahrhundert. Später wurde es als Klosterschule und  Jagdschloss für die württembergischen Könige genutzt. Von 1947-1952 diente es als Sitz des Landtags von Württemberg-Hohenzollern. Das ehemalige Kloster wurde als Wohn-und Tagungsort genutzt. In

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Bebenhausen wurden die neue Verfassung und eine Reihe von Gesetzen ausgearbeitet. Es gab keinen Luxus für 60. Abgeordnete, sie lebten und arbeiteten in einfachen Verhältnissen: „Ganz im Geiste des Klosters“. Noch heute sind die Klosterzellen der Abgeordneten zu besichtigen. Ganzjährig  steht Kloster

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und Schloss zur Besichtigung offen. Sehenswert sind: Sommerrefektorium, hochgotische und neogotische Dekorationen, die original erhaltenen königlichen Zimmer. Das Schloss Bebenhausen im Schönbuch, bewohnte König Wilhelm II. (1892-1921) und seine Gemahlin Charlotte. Da beide, König und Königin eine

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ausgeprägte Jagdleidenschaft pflegten, waren sie häufig im Schloss Bebenhausen. Dem Schloss wurden einige Um –und Anbauten hinzugefügt z.B. eine sehr moderne Küche mit einem Speiseaufzug, ein komfortables Badezimmer für die Königin, das die Besucher heute noch in Erstaunen versetzt. Nach der Revolution 1918 erhielt das Königspaar  lebenslang Wohnrecht in Bebenhausen. König Wilhelm starb 1921 in Bebenhausen, Königin Charlotte fünfundzwanzig Jahre nach ihrem Mann und wohnte bis zu ihrem Tod 1946 in Bebenhausen.

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