Spaziergang über den alten Friedhof in der Seestraße

Bei diesem Spaziergang waren wir durch 400 Jahre Grabkultur und Stadtgeschichte unterwegs.

Vierzig interessierte LandFrauen hatten sich auf dem alten Friedhof in Leonberg eingefunden, um von Frau Ossowski und Frau Gramm zu erfahren, was es mit der alten Grabkultur auf sich hat.

 

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So erfuhren wir, dass auf dem neuen Friedhof vor den Toren der Stadt zum damaligen Zeitpunkt für die Bestattungen nichts bezahlt werden musste. Dagegen, wer sich noch auf dem Kirchhof rund um die Stadtkirche begraben lassen wollte, musste dafür bezahlen.

An den Friedhofsmauern waren verschiedene Epitaphien, das sind Gedenktafeln zum Teil für Kinder, aber auch für Stadtschultheißen oder Stadtschreiber angebracht. Diese Tafeln konnten sich aber nur wohlhabende Bürger leisten.

Im 19. Jahrhundert wurden dann auch auf den Gräbern Gedenksteine aufgestellt.

Ein Kriegerdenkmal erinnert auch an die vielen Toten der beiden Weltkriege.

 

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Frau Ossowski und Frau Gramm machten uns eine lehrreiche und interessante Führung, die wir dann ziemlich durchgefroren in einem Café am Marktplatz ausklingen ließen.

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