Zwischen Abtsstab und Hirschstange

Am 26. April 2013 starteten wir mit unserem Altbürgermeister  Kuppler bei noch schönem Wetter zu einer kleinen Markungserkundung zum Thema „zwischen Abtsstab und Hirschstange“. Es waren einige interessierte Gäste dabei. Wir trafen uns beim Nettoparkplatz und wanderten auf dem Gfloßweg an den Rand des Unteren Waldes.

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Unterwegs erläuterte uns Herr Kuppler die Gewandbezeichnungen und deren Herkunft. Da gibt es z. B. das „Hölderle“, dessen Bezeichnung nicht von dem Dichter Hölderlin stammt sondern vom dort vielfach wachsenden Holunder.

Wir bogen nach Osten in den Unteren Wald ein und wanderten entlang des Grabsteinweges an einem „Bombenloch“ vorbei zum Kleindenkmal „Grabstein“. Dieses im Jahr 2011 von der Gemeinde und der Kulturwerkstatt wieder neu versetzte Denkmal mit dem Stammbaum nach Daniel Reichardt war unser erstes größeres Ziel. Daniel Reichardt war an dieser Stelle am 26. November 1904 beim Holzfällen verunglückt und am 07. Dezember verstorben. Dort konnten viele Teilnehmer ihre Vorfahren in Augenschein nehmen und ihre Herkunft nachverfolgen.

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Weiter entdeckten wir einige Grenzmarksteine mit „Abtsstab und Hirschstange“. Es gibt auch noch einen Grenzstein mit der noch erhaltenen ältesten Jahreszahl 1760. Später erreichten wir das nördliche „Dreiländereck“. Dann ging es auf dem Steinenbergweg auf den Waldrand zu und wieder in unser Dorf hinein. Unterwegs konnten wir noch Überreste der alten Schießbahn bestaunen.

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Nach rund 2 Stunden Wanderung, bevor wie auf Kommando der Regen einsetzte, und wir ca. 5 Kilometer hinter uns gebracht hatten, kehrten wir zu einem schönen Ausklang mit vertieftem Wissen über unseren „Flecken“ im Café & Restaurant Felsenburg zu einem gemütlichen Ausklang ein.

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