Brandschutz im Haushalt

Am vergangenen Montag, 07. April 2014, waren wir in unser Feuerwehrhaus eingeladen, um von Hartmut Wolf und Markus Wacker von der Deckenpfronner Freiwilligen Feuerwehr in sehr interessanter und spannender Weise über Brandgefahren, Rauchmelder und das Verhalten im Brandfall aufgeklärt zu werden. Begrüßt wurden wir vom Kommandanten Bernd Lohrer.

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In einer Bilddokumentation wurde uns erklärt, was genau die Feuerwehr alles macht. Dies geht von der Brandlöschung, Rettung von Menschen, Einsatz bei Verkehrsunfällen, Beseitigung von Ölspuren, Überlandhilfe bei Hochwasser bis zur Tierrettung.

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Interessant ist, was alles brennen kann, nicht nur Papier, Adventskränze, Spraydosen, elektrische Geräte, Benzin, insbesondere Batterien und Staub sind eine hochexplosive Gefahrenquelle.

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Zwischendurch experimentierten die Herren mit dem „Feuer“, um vorzuführen, wie schnell ein Brand entstehen kann. Auf jeden Fall ist es sehr wichtig, dass bei Gefahr die 112 gewählt wird. Dieser Notruf ist kostenfrei und benötigt auch beim Handy keine Vorwahl. Zudem kostet ein Fehlalarm nichts, allerdings wird es teuer, wenn er mutwillig betätigt wird.

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Dann wurden wir auf das Verhalten im Brandfall aufgeklärt. Z.B. soll Fett niemals mit Wasser gelöscht werden. Bei einem Wohnungsbrand wurden die häufigsten Fehler, wie das offen lassen der Wohnungstüre, das zu späte Antreten der Flucht, Sprung aus dem Fenster und nicht ernst nehmen des Brandgeruchs dargestellt. Nach diesen umfangreichen Informationen wurden wir über die Rauchmelderpflicht, die jetzt auch in Baden-Württemberg in der Landesbauordnung geregelt ist, aufgeklärt.

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Anschließend wurden uns die verschiedenen Feuerlöscharten (Wasser – Schaum – ABC –Pulver – Kohlenstoffdioxyd–CO2) erklärt. Interessant war auch die Vorführung einer Löschdecke, die in keinem Haushalt fehlen sollte. Zwischendurch wurden die von den Zuhörerinnen gestellten Fragen von den Herren der Feuerwehr sehr gerne und ausführlich beantwortet.

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