Kochen in der Nachkriegszeit – und wie leben wir heute!

Doris Kirschmann als „Zeitzeugin“ hat uns am 28.01.2015 anschaulich erzählt, welche Not an Lebensmitteln in der Nachkriegszeit geherrscht hat. Die Frauen haben aus den sogenannten „Wildkräutern“, z.B. aus Giersch eine Suppe gekocht, aus Brennnesseln wurde ein Spinatgemüse. Alles ohne Brühwürfel oder Maggi, nur mit Salz und Pfeffer.

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Im Garten wurde jedes Stückchen Erde umgegraben und Gemüse und Kartoffeln angebaut.

Unerlässlich war auch die Haltung von Hasen, Hühnern und Ziegen, um den Speiseplan mit tierischem Eiweiß aufzubessern.

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Es gab zwar Lebensmittelmarken, aber die Nahrungsmittel haben mit 1500 Kalorien pro Person nicht gereicht, die Menschen satt zu bekommen.

Vor allem die Haltbarkeitsmachung der Lebensmittel war nicht so leicht, da es keinen Kühlschrank oder eine Tiefkühltruhe gab. So wurde gedörrt, in Salz eingelegt und in Gläser eingekocht.

Nicht zu vergessen die Versorgung mit „Carepaketen“ und die Schülerspeisung durch die amerikanische Bevölkerung.

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Erst nach der Währungsreform besserte sich die Versorgung mit Lebensmitteln. Die Wirtschaftswunderjahre begannen.

Das Fazit: Die Globalisierung und der Überfluss an Lebensmittel sorgen heute für ein vielfältiges und günstiges Angebot.

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