„Gaisburger Marsch, Pfirsich Melba, Holsteinschnitzel &. Co.“

–  zu diesem interessanten und vielseitigen Thema hatten wir Frau Dr.Karin de la Roi-Frey zu uns am vergangenen Montagnachmittag  eingeladen.

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Bei einem Quizz konnten wir erraten, dass kleingeschnittene Frotteehandtücher eine wohlschmeckende Kuttelspeise und Kresse viel gesünder als Spinat, Chinakohl oder Mangold ist.

Über die Entstehung der Brezel gibt es mindestens 20 Variationen. Die wahrscheinlichste ist, dass sie im Jahre 610 von einem Mönch, der aus restlichen Teigstreifen etwas „Engelhaftes“ herstellen wollte, erfunden wurde.

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Das „schwäbische“ 5-Gänge-Menü war uns auch nicht bekannt – dies ist ein Rostbraten und vier Viertele  und  kann  durch weitere  Viertele noch  in ein 6-, 7- oder gar 8-Gänge-Menü erweitert werden.

Nach Thaddäus  Troll  sind  Offiziersanwärter der nahen Bergkaserne um 1910 gerne in militärischer Formation nach Gaisburg marschiert, um dort einen leckeren Eintopf zu essen – so entstand der Name Gaisburger Marsch für Kartoffelschnitze und Spätzle.   Weil der Vater bei diesem Essen 4 x in sich hineinschaufelte meinte ein Bub: “Gell Mamma, wenn mir de Babbe nett hättet, könntet mir glatt au Sau verhalte“.

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Das berühmte Holstein-Schnitzel ist eine historische Gastro-Kreation des „Borchardt“ und verdankt seinen Namen dem Geheimrat Friedrich von Holstein (1837-1909).

Als Anregung erhielten wir von Frau Dr. de la Roi-Frey, die übrigens aus Wyk auf Föhr stammt: „Wenn auf dem Herd steht der Topf, lass alles andere aus dem Kopf“.

Passend zur Fasnetszeit ließen wir uns nach dem lebendigen und überaus lustigen Vortrag zum Kaffee  leckere Fasnetsküchle, Butterbrezeln sowie verschiedene tolle Kuchen schmecken.

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