Besichtigung des Krema Bonholz

An zwei Tagen und jeweils zwei Gruppen machten wir uns auf ins Krema Bonholz.

Das Krematorium Bonholz in Rutesheim wurde 2003 erbaut und ist der erste Private Familienbetrieb in Württemberg. Es ist ein nach modernsten Gesichtspunkten erstelltes und doch ein schlichtes Gebäude. Eine Einäscherung erfolgt Zeitnah nach dem Tod, innerhalb 2 Tagen, um den Hinterbliebenen die Zeit zwischen Trauerfeier und Urnenbeisetzung so kurz wie möglich zu halten.

Die Feuerbestattung zählt zu den ältesten Bestattungsformen.

Uns wurde ein Einblick gewährt in die ganze Anlage, vom Einäscherungsofen bis zur Filteranlage die der modernsten Art enstpricht. Der ganze Vorgang wird ständig überwacht. Die Sicherheitseinrichtungen gewährleisten, dass immer nur ein Toter eingeäschert wird. Die Asche wird in eine Aschenkapsel gefüllt und mit den Daten des Verstorbenen beschriftet. Nach der Einäscherung werden Gold und Titan- (Schrauben und Gelenke) die dem kranken Patient eingepflanzt wurden, aussortiert, das Material verkauft und der Erlös an Organisationen gespendet.

Unseren Abschluss machten wir im Uhlenspiegel wo wir noch viel zu Diskutieren hatten um das Gesehene zu Verarbeiten.

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