Ein Sommer auf einer Schweizer Alm

k-img_0143.JPGAm Do. 25.02.2016  war Frau Kerstin Krauter aus Ingersheim bei uns. Frau Krauter beschrieb Ihren Vortrag als

„Mein Alb-Traum“

14 Wochen hat Kerstin Krauter auf einer Bergwiese in der Schweiz (im Kanton Graubünden) verbracht. Frau Krauter erzählte wie Ihr Sommermärchen begann. Zusammen mit vier anderen Frauen, die sie vom Studium her kannte bewarben sie sich bei einem Älpler-Treffen. Die Bergbauern vertrauten den Studentinnen Ihre Tiere an. Auf so einer Alb (der Begriff „Alb“ wird als Bergwiese bezeichnet und war 350 Hektar groß) gibt es Natur pur, Bergwiesen mit vielen Kräutern deren Duft man riecht. Auch ein kleiner See war in der Nähe, in dem natürlich nackt gebadet wurde,

Eine Käserei gehörte auch zur Alb, 1200 Käselaibe und 600 Kilo Butter haben sie in dieser Zeit produziert. Frau Krauter kümmerte sich um die Kühe, 80 Milchkühe, 30 Mutterkühe die im Sommer auch gekalbt haben, und 70 Rinder. Hinter dem Haus gab es einen Stall mit 10 Ferkel. Bei so viel Vieh war die Nacht um 3 Uhr zu Ende. Nach einer Tasse Kaffee wurde das Vieh von der Weide in den Stall getrieben und gemolken, die Stallarbeit dauerte bis 8,30 Uhr, dann wurde das Vieh wieder auf die Weide getrieben. Da die Tagesarbeit erst um 21 Uhr zu Ende war, gönnten die Frauen sich einen kleinen Mittagsschlaf. Frau Krauter erzählte auf eine lustige Art von Ihren Erfahrungen und Erlebnisse in dieser Zeit.

Diese Zeit war auch anstrengend, das frühe Aufstehen um 3 Uhr, die Versorgung der Tiere haben Kraft gekostet. Nach drei Monaten endete das Alb-Abenteuer. Missen möchte Sie diese Erfahrungen nicht. Denkt gerne noch  an den Duft der Kräuter und an den Sonnenaufgang über den Bergen.k-img_0147.JPGk-img_0148.JPG

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