Auf den Spuren unseres Plastikmülls

Plastik ist praktisch und vielseitig und mittlerweile fast überall drin oder dran. Die tägliche Produktion, Verwendung und Entsorgung von Plastik hat aber auch schwerwiegende Auswirkungen auf die Umwelt und unsere Gesundheit. Zu diesem wichtigen Thema hatte uns am vergangenen Mittwochabend Frau Dr. Beate Arman viel zu berichten.

Ihr Vortrag

„Der Weg unseres Plastikmülls,

Aufkommen – Verwertung – Auswirkungen“

behandelte das komplexe Thema von der Produktion unterschiedlicher Ausgangsstoffe (weltweit 300 Mio t jährlich) über die Erfassungswege von Abfällen gebrauchter Kunststoffverpackungen, die Verwertungswege und die Schadstoffe (z.B. Weichmacher oder Dioxin bei Verbrennung). Überall in unseren Meeren schwimmt Plastikmüll, er sammelt sich inzwischen in 5 riesigen Strudeln.

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Warum und wie wir unseren Plastikverbrauch reduzieren sollten, wurde uns anschaulich vor Augen geführt. Zum Beispiel sollten wir beim Kauf von Kosmetikprodukten darauf achten, dass sie kein Mikroplastik enthalten.

So können wir Plastik im Alltag reduzieren:

– auf Einwegplastik verzichten,

– Nachfüllpackungen sparen Verpackungsmaterial,

– wieder verwendbare Beutel verwenden,

– Leitungswasser statt Mineralwasser oder Glasflaschen anstelle Plastik

– Erhitzung Mikrowelle in Porzellan- oder Steingutgeschirr

– sachgerecht entsorgen.

Zum Schluss ihres interessanten Vortrages beantwortete Frau Dr. Arman gerne noch Fragen. Für weitere Informationen zum Thema Plastikmüll im Internet lagen Zettel mit den entsprechenden Adressen aus.

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