Tradition und Geschichte unserer Sammeltassen

Heute durften wir wieder einen schönen Nachmittag erleben. Zum Thema „Tradition und Geschichte unserer Sammeltassen“ hatten wir Inge Frank eingeladen.

Was damals die gute alte Sammeltasse war, sind heute die stabileren und praktischen Kera- mikbecher. Als Souvenir von einer schönen Reise, als Erinnerung an ein Tete-a-Tete, einen Jubiläumstag, eine Freundschaftsgabe oder Konfirmations-  bzw. Kommunionsgeschenk gab es diese schönen Tassen in verschiedenen Motiven, Formen und Farben. Gold war fast immer dabei.

Es gab die Bildnistassen mit Köpfen berühmter Persönlichkeiten (Louisentasse), Ansichtentassen und auch Hoch- zeitstassen.

Sie gehen zurück bis in die Biedermeier–Zeit und wurden als Schaustücke repräsentativ in Glasvitrinen aufbewahrt und nur zum Besuch besonderer Gäste hervorgeholt. Sie waren ein Ausdruck bürgerlichen Wohlstandes. Leisten konnten sie sich damals nur die Adeligen. Die Blütezeit währte bis 1930 im 20. Jahrhundert und dann wieder  nach dem 2. Weltkrieg von 1948 bis ca. 1970. Spülmaschinenfest waren sie nicht und deshalb auch nicht für den morgendlichen Kaffee geeignet.

Nach diesen interessanten Ausführungen von Inge Frank gab es passend zum Thema Kaffee und Kuchen. Beim Austausch von alten Erinne- rungen wurden die mitgebrachten aufgestellten  Sammeltassen bewundert und bestaunt, denn jede Tasse erzählt ihre eigene Geschichte.

Gerüstet für den Nachhauseweg durften wir uns mit Inge Frank zur Auflockerung singend bewegen. Auf jeden Fall war es ein sehr gut gelungener und unterhaltsamer Nachmittag, der allen sehr gut gefallen hat.

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