Ausflug nach Tübingen

Unser heutiger Ausflug führte uns vom Strohgäu in den Schönbuch und deren lieblicher Landschaft. Gesäumt von satt grünen Wiesen, teilweise noch blühenden Bäumen und leuchtend gelben Raps- feldern  erreichten wir unser erstes Ziel, das Kloster Bebenhausen.

Die Klosteranlage wurde Ende des 12. Jahrhunderts von Zisterziensermönchen erbaut – zeitweise lebten dort bis zu 60 Mönche. Nach Einführung der Reformation in Württemberg wurde das Kloster bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts als Evangelische Klosterschule genutzt. Das Württembergische Königshaus baute dann das nunmehr  verlassene Kloster als Jagdschloss aus und verhinderte so dessen Verfall. Heute prägen Gottesdienste, liturgische Feiern und Kirchenmusiken das geistliche Leben im Kloster Bebenhausen.

Im Anschluss an diese Führung haben wir in Hagelloch zu Mittag gegessen und sind gut gestärkt zu unserer  zweiten  Tagesetappe gestartet: dem Botanischen Garten Tübingen.

Der Botanische Garten mit einer Fläche von rund 10 Hektar bietet  Einblicke in die Flora im Alpenraum, der Prärien Nordamerikas , vom Rhododendron-Tal bis hin zum tropischen Regenwald in  ihren verschiedenen Lebensräumen und  ihren typischen Arten.  Nutzpflanzen sind im Apothekergarten zu entdecken. Tropische Nutzpflanzen werden im Tropicarium gezeigt, in weiteren Schauhäusern kann man die Welt der Sukkulenten erkunden und auch die Flora der Kanarischen Inseln bewundern.

Mit müden Beinen und in Gedanken an einen erlebnisreichen Tag haben wir am späten Nachmittag unsere Heimreise angetreten.

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