Zweitägiger Ausflug nach Nürnberg

Vor der anstehenden Sommerpause haben 37 Leonberger LandFrauen am Mittwoch und Donnerstag vergangener Woche den Ausflug nach Nürnberg genossen.

Die Hinfahrt dauerte verkehrsbedingt länger als geplant, was der guten Stimmung aber nichts anhaben konnte. Liane nutzte die Zeit, uns viel Interessantes über die zweitgrößte Stadt Bayerns, ihre fränkische Heimat, zu erzählen.

In Nürnberg angekommen, besichtigten wir zuerst bei einem Rundgang die mittelalterliche Kaiserburg. Bei der sich anschließenden Stadtführung lernten wir die historische Altstadt mit ihren kulturellen und architektonischen Höhepunkten kennen. Nach der Führung hatten wir noch Zeit zur freien Verfügung, die für Besichtigungen, Einkäufe oder eine Kaffeepause genutzt wurde.

 

Anschließend fuhren wir zum Hotel. Nach dem Zimmerbezug und einer kurzen Pause ließen wir uns das Abendessen schmecken. Die zentrale Lage des Hotels ermöglichte es, dass wir nach dem Essen noch einen Spaziergang durch die Altstadt machen konnten. Dieser endete mit einem „Absacker“ im Handwerkerhof.

Nach dem Frühstück fuhren wir zum Dokumentationszentrum auf das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Bei einem zweistündigen Rundgang in der Kongresshalle wurden wir über die Ursachen, Zusammenhänge und Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sowie über die Geschichte des Areals und einzelner Bauten umfassend informiert.

 

Die anschließende Pause reichte für einen kleinen Imbiss.

Auf der Heimreise haben wir in Künzelsau Station gemacht. Dort besuchten wir das von Frau Carmen Würth konzipierte Hotel-Restaurant Anne-Sophie. Vom Leiter des Hotelbetriebs wurden wir herzlich empfangen und über die Entstehungsgeschichte ausführlich informiert. Inzwischen werden 90 Mitarbeiter, davon 1/3 mit Handicap, beschäftigt. Bei der Führung durch die sehr geschmackvoll gestalteten Räumlichkeiten konnten wir uns von der sinnvollen Konzeption überzeugen. Das Abendessen im Restaurant Anne-Sophie rundete unseren schönen Programmabschluss ab.

 

Danach fuhren wir mit vielen neuen und interessanten Eindrücken zurück nach Leonberg.

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