Vorstellung der Käserei in Tailfingen

Großes Interesse am Vortrag von Frau Zimmermann, die ihren Hof in Tailfingen mit seiner Käseproduktion im „Alten Rathaus“ mit sichtlicher Leidenschaft vorstellte. Zunächst begrüßte unsere Vorsitzende Heidi Morlock die vielen Interessierten, passend zum Vortrag, mit einem Schäfchengedicht.

Wie kam es zur Schafhaltung?

Die Agrartechnikerin Karin Zimmermann, die schon immer gerne gemolken hat, wie sie uns sagte, wollte etwas herstellen, bei dem die Leute kommen und sehen wie es entsteht.

Bis zur Herstellung von Schafskäse war es ein weiter Weg. Den Anfang der Schafherde machten die Ostfriesischen die später dann mit Lacaune-Schafen aus dem französischen Roquefort-Gebiet gekreuzt wurden, denn guter Käse fängt schon bei der Wahl der Rasse an.

Die Milchmenge der Schafe kann nicht mit der von Turbokühen verglichen werden. Im Schnitt gibt ein Schaf etwa einen Liter pro Tag und das nur an 240 Tagen im Jahr. Deshalb ist es wichtig, verschiedene Rassen zu besitzen, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten Milch geben, um die Käseproduktion das ganze Jahr über gewährleisten zu können. Fällt die Menge Milch relativ gering aus, ist der Fett- und Eiweißgehalt dafür umso höher. Die Kreuzung aus Ostfriesen und Lacaune bringt es auf 6,8 Prozent Fettgehalt.

Regional hergestellte Produkte aus Schafmilch – in der Umgebung war bisher eher eine Seltenheit, bis Karin Zimmermann in Tailfingen ihre Käserei einrichtete. Inzwischen stellt die Landwirtin Frischkäse, Weichkäse und Joghurt her und verkauft diesen auf ihrem Hof in Tailfingen.

Wir durften die edlen Produkte Joghurt, Milch, Quark und die verschiedenen Weich- und Frischkäsesorten probieren und genießen. Da weiß man was man isst, so das Fazit der Gäste.

Zum Schluss bedankte sich Heidi Morlok bei Frau Zimmermann für ihren interessanten, leidenschaftlichen und authentischen Vortrag mit einem Präsent und wünschte den Anwesenden einen guten Nachhauseweg.

 

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