Reise ins Land von Astrid Lindgren, 16. bis 22. Juni 2018

Empfangen wurden 41 Landfrauen und Partner von unserer schwedischen und „singenden“ Reiseleiterin Lena am Flughafen Kopenhagen. In Kopenhagen starteten wir unsere Reise mit einer Stadtrundfahrt vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wir bewunderten unter anderem die Kopenhagener Stadtresidenz, Schloss Amalienborg, der dänischen Königin Margarethe II und fotografierten die weltbekannte kleine Meerjungfrau.

Über die Öresundbrücke ging’s nach Malmö in Schweden. Die drittgrößte Stadt Schwedens ist ein architektonisches Kleinod mit einer historischen Altstadt und bunten Fachwerkhäusern. Neben dem alten Rathaus aus dem Jahre 1546 beeindruckte uns das futurische Hochhaus „Turning Torso“ des spanischen Architekten Santiago Calatrava mit seiner verdrehten Optik.

In der Region Skåne bestaunten wir die größte Steinsetzung „Ales Stenar“ in Skandinavien (68 m Länge und 19 m Breite) und genossen das Mittagessen in einer Fischräucherei im Hafen von Kåseberga. Wir besichtigten die Apfelplantagen in der Gegend um Kivik und bei der Führung in einer alteingessenen Mosterei erklärte man uns, dass jeder zweite schwedische Apfel aus dieser Gegend kommt.

Weiter ging es Richtung Norden in die Provinz Småland. Im Nationalpark Soderåsen (1625 Hektar) unternahmen wir eine kurze Wanderung entlang eines Wasserlaufs inmitten der herrlichen Natur.

Im Museum für zeitgenössische Kunst Vandalorum in Värnamo machten wir Mittag und besuchten dort die aktuelle Ausstellung über Abfall und Architektur.

In Gränna, der Stadt der Zuckerstangen, am Ostufer des Vättern Sees war der Besuch einer Zuckerbäckerei obligatorisch. Uns wurde die Herstellung der rot-weiß gefärbten Zuckerstangen gezeigt.

Weiter ging die Reise nach Vadstena mit seinem Schloss und Kloster. Danach ging es auf den Göta Kanal zur Bootsfahrt über 15 Schleusen und zwei Aquädukten von Borensberg bis Berg.

Nach einer Übernachtung in Linköping fuhren wir nach Mariefred mit Führung im Schloss Gripsholm. Das Schloss wurde von König Gustav I. Wasa im 16. Jahrhundert erbaut und wurde durch den gleichnamigen Roman von Kurt Tucholsky bekannt, der in Mariefred begraben ist.

Nachdem uns der Regen beim Blick auf Stockholm vom Aussichtspunkt Fjällgatan im Stadtteil Södermalm noch verschonte, setzte der Regen pünktlich zum Start unserer Schifffahrt „unter Stockholms Brücken“ ein. Vom trockenen Schiffsinnern genossen wir den vom Regen leicht getrübten Ausblick auf die Sehenswürdigkeiten, der auf 14 (Haupt-) Inseln gebauten Metropole, mit ihren zahlreichen Wasserstraßen.

Wir besuchten das altehrwürdige Stadthaus von Stockholm mit ihren zahlreichen Räumen und Sälen. Dort befindet sich auch der Ballsaal, in dem das jährliche Dinner zur Ehrung der Nobelpreisträger stattfindet. Beim Spaziergang durch die Altstadt konnten wir der Wachparade vor dem königlichen Schloss beiwohnen.

Ein weiterer Höhepunkt wurde uns im Vasa Museum gezeigt. 1628 sank das Kriegsschiff Vasa im Stockholmer Hafen. Nach 333 Jahren auf dem Meeresgrund konnte das Wrack 1961 geborgen werden und ist nun im Vasa Museum, mit all seinen geschnitzten und prachtvoll ausgeschmückten Skulpturen zu besichtigen.

Einen Kommentar schreiben