100 Jahre Frauenwahlrecht – auf dem Weg zur Gleichberechtigung

Dieses spannende Thema erläuterte uns die Bildungsreferentin Johanna Schweigel am gestrigen  Montagabend  in der Seniorentagesstätte.

Vorgestellt wurden die Wegbereiterinen des Frauenwahlrechts.  Darunter  waren Louise Otto-Peters (1819 – 1895), Gründerin einer Frauenzeitung, die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Hedwig Dohm (1831 – 1919); Clara Zetkin ( 1857 – 1933), sozialistische deutsche Politikerin und Helene Lange (1848 – 1930), deutsche Politikerin, Pädagogin und Frauenrechtlerin. Mit Minna Cauer und Anita Augspurg entstand der Bund Deutscher Frauenvereine. Lida Gustava Heymann (1868 – 1943), ebenfalls Frauenrechtlerin war das Sprachrohr der Frauenstimmrechtsvereine. Marie Stritt (1855 – 1928) war Schauspielerin und gründete die erste deutsche Frauenrechtschutzsstelle. Der erste Weltkrieg zerschlug vorerst die Bemühungen der Frauen. Sie arbeiteten an der Heimatfront. Nach dem ersten Weltkrieg war es dann soweit. Mit Friedrich Ebert  tritt am 12. November 1918  das neue Reichswahlgesetz in Kraft. Nach diesem sind alle deutschen Männer und Frauen die am Wahltag das 20. Lebensjahr vollendet haben, wahlberechtigt. Zum ersten Mal dürfen in Deutschland am 19. Januar 1919 Frauen in Deutschland wählen und gewählt werden.

Nach dem interessanten und anschaulichen Vortrag, bei dem auch zwischendurch von Johanna Schweigel gerne Fragen beantwortet wurden, gab es noch viel zu diskutieren. Sei dies über die Frauenquote im Landtag Baden – Württemberg oder im Bundestag bei den einzelnen Parteien. Auf jeden Fall soll die Zielsetzung sein, dass diese Quote baldmöglichst erhöht wird und  dass die Frauen endlich paritätisch in der Politik des Landes vertreten sein können .

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