Maichinger Landfrauen besuchen Landesgartenschau in Lahr

2. Juli 2018

Nach der pünktlichen,  für manchen frühen Abfahrt ging es über die Autobahn in Richtung Karlsruhe/Lahr. Unterwgs gab es einen kurzen Stopp an einem Rastplatz. Unsere Organisatorin verwöhnte  uns dort mit Kaffee und Brezeln. Nach kurzer Weiterfahrt erreichten wir Lahr.

Die Landesgartenschau eroberten wir mittels Führungen, die uns zu den wichtigsten Punkten quer über das große Gelände mit 3 verschiedenen Parkanlagen führte. So erfuhren wir interessante Dinge und Details über die einzelnen Parks und die spätere Nutzung des Geländes.

 

 

 

 

 

Nach der Führung hatten wir uns das Mittagessen wohl verdient und schauten uns danach noch in Eigenregie manche Ecke genauer an.

 

 

 

 

 

 

Um halb vier ging die Fahrt wieder in Richtung Heimat, diesmal allerdings durch den Schwarzwald über eine interessante Strecke durch den Wald , mit vielen Kurven und über die Schwarzwaldhochstraße bis nach Altensteig.

Dort kehrten wir in einem über 400 Jahre alten Fachwerkhaus und einer unter Denkmalschutz stehenden Wirtsstube  beim „Bäck und Schwarz“ ein. Das Vesper mundete hervorragend, zumal es sehr schwungvoll und lautstark serviert wurde. Ein einmaliges Erlebnis.

Danach ging es zurück nach Maichingen, wo unser gebuchtes rundum sorglos Paket endete.

Wir danken der Organisatorin und unseren zahlreichen Mitgliedern und Gästen für eine wirklich gelungene Ausfahrt.

Entengassenfest am Sonntag, 8. Juli 2018 in Schönaich

1. Juli 2018

 

Am kommenden Sonntag bleibt die Küche kalt.

Die LandFrauen „Am Schönbuch“ laden traditionsgemäß wieder alle LandFrauen, Gäste und Gönner nach Schönaich ein.

Wir verwöhnen sie ab 11.00 Uhr mit einem ganz frischen Salatteller, auf Wunsch mit Käse und Ei von unserem Salatfuffet.

Kommen sie an unserem Stand an der Ecke Grosse Gasse / Entengasse vorbei. Wir freuen uns, wenn wir recht viele bekannte begrüßen dürfen.

Ausflug Fernsehturm

21. Juni 2018

An einem schönen sonnigen Montag fuhren wir mit der S-Bahn und Stadtbahn nach Stuttgart-Ruhbank zum „schönsten“ Fernsehturm Deutschlands.

Nach einer guten Einführung fuhren wir in nur wenigen Sekunden auf die 144m hohe Besucherplattform. Auch dort gab es nochmals einen Bericht und Video, speziell über die Renovierung des Turms in den letzten 5 Jahren. Bis heute ist der 65 Jahre alte Stuttgarter Fernsehturm ein Symbol für den Erfindergeist und die Fortschrittlichkeit hierzulande. Dank des schönen Wetters hatten wir eine wunderbare Aus- und Fernsicht.

Anschließend fanden wir uns im Restaurant am Fuße des Turmes zu Kaffee und Kuchen wieder.

Frühstück – anschl. „Rosen zum Verwöhnen“

10. Juni 2018

Am vergangenen Samstagvormittag luden wir  unsere LandFrauen in die mit Rosenpflanzen und Rosen- servietten dekorierte Seniorentages-stätte ein.

Wir begannen um  9.30 Uhr mit einem leckeren Frühstücksbüfett. Unsere Referentin für diesen Vormittag, Dorothea Endreß (Naturheilkunde – Beraterin), steuerte passend zum Rosenthema ein Glas mit köstlicher Hagebuttenmarmelade bei. Diese ist außerordentlich reich an Vitamin C, stärkt das Immunsystem und deshalb sehr gesund.

  

 

Aus ihrer Schatztruhe zauberte sie viele Gegenstände wie Rosensekt, Rosentee, Rosenkissen, mit Rosen bemaltes Geschirr, Rosenquarz, Badesalz, Rosenseife, Rosencreme und Rosenöl. Deshalb duftete es zu Beginn des Vortrags angenehm und beruhigend in unserem Raum nach Rosen.

Die Rose gibt es in jeder Sprache. Nur nicht im Polargebiet bei den Eskimos – hier ist es für die Königin der Blumen zu kalt. Es gibt Rezepte rund um ihre Blüten. In der Küche z.B. Rosentee, selbst angesetztem Sirup und zum äußerlichen Wohlbefinden: Rosenblüten in Badesalz und Rosenöl direkt auf die Haut. Wir lernten die Frucht der Rose, die Hagebutte kennen, die Befindlichkeitsstörungen in Form von Pulver oder Tee lindert. Sie kann als Marmelade, Pesto, Essig und vieles mehr verwendet werden. Ob in der Aromapflege oder zur Dekoration, die gesamte Pflanze lässt sich wunderbar einsetzen.

Zum Schluss wurden wir mit der Geschichte über die Königin der Blumen, die sich mit dem Gänseblümchen unterhielt, verzaubert.

Für ihren hervorragenden, spannenden und humorvollen Vortrag erhielt Frau Endreß als Dankeschön… natürlich ein Rosenstöckchen.

 

Mehrtägige Bildungsfahrt in die Fränkische Schweiz

10. Juni 2018

Rutesheimer LandFrauen on Tour

Unsere viertägige Bildungsfahrt ging in die Fränkische Schweiz. Wir kamen um die Mittagszeit in Bamberg an und machten eine Stadtführung durch die Altstadt Bambergs die seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Bamberg ist die Bischofs- und Kaiserstadt, auch als Fränkisches Rom bekannt. Das Stadtbild ist geprägt von zahlreichen Bauten aus dem 11. bis 18. Jahrhundert.

Denkmal geschützte

Gebäude mit

mittelalterlichem

Charm

 

Der alles überragende Kaiserdom.

Vom Domplatz gingen wir weiter zum Rosengarten mit Blick über die Altstadt. Wieder im Tal dem „Alten Kanal“ entlang sahen wir das „Klein Venedig“ die Fischersiedlung“ und das Mühlenviertel.

Rechts im Bild das alte Krankenhaus.

 

 

 

Nach dieser beeindruckenden Stadtführung ging die Fahrt mit dem Bus weiter nach Muggendorf wo wir im Hotel „Goldener Stern“ unser Quartier bezogen.

Der zweite Tag führte uns nach Coburg. Einfach überwältigend ist die Feste Coburg. Hoch oben über der Stadt, mit ihren gewaltigen Mauern und Türmen thront der Stammsitz des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha. Und zählt zu den am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands.

 

Ein Rundgang durch die Innenhöfe zeigt wie mächtig die Burganlage ist. Die Burg beherbergt Kunstschätze aus vielen Jahrhunderten.

 

 

Es gibt den, Blauer Turm, Roter Turm, den Herzogin-Bau, auch ein Lutherzimmer. Martin Luther war im Jahre 1530 für sechs Monate dort. Die Bärenbastei erhielt ihren Namen von den Bären die dort im Zwinger gehalten wurden.

 

Einen Rundgang durch die Coburger Altstadt mit ihren historischen Sehenswürdigkeiten. Im Herzen der Altstadt liegt der Marktplatz, hier trifft Tradition auf Moderne, die umgebende Häuser sind seit Jahrhunderten unverändert. Hier auf dem Marktplatz ließen wir uns die Coburger Bratwurst schmecken, die auf Kiefernzapfen (Moggele) gebraten wird.

Weiter ging es zum Kloster Banz wo wir nur die Ausenanlage besichtigen konnten. Das Kloster besitzt eine einfache Kirche ohne Prunk.

Vom Kloster Banz aus ging es zur berühmten Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen welche als der gelungenste Sakralbau des deutschen Barock gilt. Der Sage nach ist einem Schäfer anno 1445 das Jesuskind im Kreise anderer Kinder erschienen. Die stellten sich als die vierzehn Nothelfer vor und verlangten dass an dieser Stelle eine Kapelle gebaut wurde.

 

An unserem dritten Tag machten wir einen halbtägigen Ausflug dem Wiesenttal entlang, durch das Truppachtal und Leinleitnertal, dem Land der Burgen und Höhlen. Die Gegend ist geprägt vom Tourismus und Landwirtschaft. Die Fränkische Schweiz ist das größte Anbaugebiet von Süßkirschen in Süddeutschland. Wir besuchten die Basilika Dreifaltigkeit in Gößweinstein. Gößweinstein ist der größte Dreifaltigkeitwallfahrtsort Deutschlands, bis zu 140 Wallfahrtsgruppen ziehen jährlich nach Gößweinstein. Der Hochaltar mit dem Gnadenbild, das die Krönung Mariens darstellt, ist das Herzstück der Wallfahrtsbasilika.

Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung.

Am vierten Tag auf dem Weg nach Hause machten wir noch einen Stopp in Würzburg, Einen Rundgang durch die Würzburger Altstadt führte uns zu vielen Sehenswürdigkeiten. Hinter der Residenz befindet sich der Hofgarten,

 

eine schmucke Gartenanlage, mit Statuen und Brunnen. Ruhezonen mitten in der Stadt. Weiter Richtung Marktplatz kamen wir an der Marienkapelle vorbei, am Marktplatz das Haus zum Falken.

 

 

Von der alten Mainbrücke aus sieht man in die eine Richtung den Dom Sankt Kilian in die andere Richtung die Festung Marienburg.

Nach einem guten Essen in der Ratsstube fuhren wir heim und sind wohlbehalten gegen acht Uhr in Rutesheim angekommen.

 

Gruppenbild vor dem Kloster Banz

 

 

 

 

 

 

 

Reisig (Büschele machen) und Backkurs für alle Interessierte ( Kombi – Kurs )

5. Juni 2018

Wenn man etwas „Leckeres“ vom Holzbackofen möchte, geht es nicht ohne getrocknetes Reisig.

Deshalb starteten am Samstagvormittag, 21. April 2018  9 „Interessierte“  und Helfer – darunter auch Männer in den Deckenpfronner Wald mit Traktor und Anhänger bewaffnet, um Reisig – Büschele zu machen.  Dies mit einer größeren Gruppe zu unternehmen, ist viel kurzweiliger, lustig und  lange nicht so beschwerlich. Das Reisig machen war die Voraussetzung für den Backkurs.

Am Freitag 1. Juni und Samstag 2. Juni wurden die Teilnehmerinnen von erfahrenen LandFrauen in die Geheimnisse des Backens im Deckenpfronner Backhaus eingewiesen. Dies geschah in 2 Gruppen. Freitags war z.B. eine Gruppe am Ofen, am Samstag dann die andere. Da wurde „angehefelt“, damit der Teig auch richtig gehen kann.  Dann wurde der Teig eingewirkt und in Körbchen gesetzt.

Der Ofen war schon am Vortag vorgeheizt worden. Die Bauernbrote und Kuchen  mit Zwiebeln oder Äpfeln wurden „eingeschossen“, nicht ohne vorher die richtige Temperatur im Ofen zu prüfen. Nachdem alles fertig gebacken war, konnte  wieder „ausgeschossen“ werden. Wenn man das Backen richtig beherrscht, sieht es auch ganz leicht aus…..gekonnt ist eben gekonnt……….

Eine Pause zum Probieren der Kuchen durfte natürlich nicht fehlen und als besonderen Leckerbissen gab es einen super gut schmeckenden Holunderblütenkuchen. Am Schluss gingen alle zufrieden mit neuen Erkenntnissen und selbst gebackenem Brot und Zwiebelkuchen nach Hause. Es hat allen viel Spaß gemacht.

 

Tagesfahrt Meßkirch und Sigmaringen

20. Mai 2018
Auf einer Zeitreise durch die Baustelle einer Karolingischen Klosterstadt – Campus Galli – tauchen wir ein in eine Welt, in der versucht wird wie im
9. Jahrhundert zu bauen, zu arbeiten und zu leben. Egal ob Handwerk, Ernährung oder Kleidung, alles wird ohne Maschinen bewerkstelligt.
Anfänge sind jetzt nach 5 Jahren gemacht.
Aber es wird noch Jahrzehnte dauern und vieler Menschen bedürfen, die sich auf ein solches Unterfangen einlassen.
Anschließender Besuch im Hohenzollern Schloss in Sigmaringen.   Welch ein Kontrast!
Ein Adelssitz von beeindruckender Größe. Fürstliche Pracht beim Rundgang durch Badezimmer, Schlaf- und Wohnräume, Ahnengalerie und Gobelins!
Bei Kaffee und Kuchen im Schlosscafe wurden unsere Eindrücke ausgetauscht.

Mit dem Jäger auf den Spuren durch den Wald

10. Mai 2018

Einen Streifzug durch den Rutesheimer Wald, zu Fuß und mit dem Planwagen.

 

 

 

 

Mit Jäger Herr Gerhard Scheeff, Revierförster Herr Ulrich Neumann und Obfrau Naturschutz Frau Sibylle Schabel.

Herr Neumann zeigte uns auf der Karte  den Rutesheimer Wald, der Bestand entspricht 60 % Laubbäume die Buche ist die dominierende Baumart, gefolgt von Fichte mit 20% der Rest sind andere Baumarten wie Douglasie sie wird vermehrt angebaut da sie die Trockenheit gut verkraftet. Walnuss und Kirschbaum findet man auch häufig. Der Kirschbaum ist wegen seinem rötlichen Holz ein beliebtes Möbelholz.Doch der Wald ist mehr als nur Holzlieferant. Wasser und Quellenschutzgebiete sind von großer Bedeutung, ebenso der Erholungswert.

Die Tannenwaldhütte wurde vor sechs Jahren in Eigenleistung durch die Forstwirte gebaut. von der nahen Umgebung wurden 59 Weißtannenstämme geschlagen und verarbeitet, in fachgerechter Handarbeit zugesägt und in der typischen Blockhausbauweise aufeinandergelegt.

Weiter ging es mit dem Jäger zur Ablenkfütterung des Schwarzwildes. Die Ablenkfütterung ist eine Einrichtung im Wald die die Wildschweine zu bestimmten Zeiten mit Futtersuche im Wald beschäftigen soll. Das Ziel der Ablenkfütterung besteht darin, Wildschweine von Landwirtschaftlichen Kulturen abzuhalten.

An der Dreispitzhütte angekommen erklärte uns Herr Scheeff die Aufgaben eines Jägers. Der Jäger hat die Förderung, den Schutz und die Erhaltung einer artenreichen und gesunden freilebenden Tierwelt. Als Anschaumaterial brachte er präparierte Tiere mit. Wir lernten das ein Reh ein Feinschmecker und ein Hirsch ein Allesfresser ist. Mit Verantwortung und Sachverstand stellt sich der Jäger seinen Aufgaben. Er pflegt und betreut das ihm anvertraute Revier.

 

 

 

 

Nebenbei auf unserem Weg durch den Wald machte Frau Schabel eine Wildblumenführung für uns. Wir lernten von so mancher Wildblume den Namen. Wir bedankten uns bei allen für diesen wunderschönen Nachmittag mit einem Präsent.

Den Ausklang dieses Nachmittages machten wir im Uhlenspiegel bei einem guten Essen.

 

50 Jahre Landfrauenverein Maichingen

7. Mai 2018

Am 17.4.2018 fand unsere Jahreshauptversammlung statt. Zum ersten mal ehrten wir Mitglieder für ihre 50-jährige Mitgliedschaft. Diese Mitglieder sind seit der Gründung des Landfrauenverein Maichingen vor 50 Jahren mit dabei. Ihnen gilt unser besonderer Dank für ihr jahrzehntelanges Engagement und ihrer Treue zum Verein.

Im Oktober werden wir das 50-jährige Bestehen unseres Ortsvereins mit einer Jubiläumsveranstaltung gebührlich feiern.

Strahlentherapie

2. Mai 2018

Darstellung der Möglichkeiten einer modernen Strahlenbehandlung bei gut- und bösartigen Erkrankungen. Spezialmethoden wie Radiochirurgie und Stereotaxie. Z.B. Strahlenbehandlung bei Brustkrebs und Arthrosen. Herr Dr. Alexander Volk vom Strahlentherapiecentrum aus Böblingen berichtete uns zu diesem Thema.

Die Praxis für Strahlentherapie bietet ein Höchstmaß an technischer Ausstattung und Fachkompetenz in Kompination mit der, für den Patienten angenehmen Möglichkeit, einer ampulanten Therapie. Strahlentherapie ist die medizinische Anwendung von ionisierender Strahlung auf den Menschen, um Krankheiten zu heilen oder deren Fortschreiten zu verzögern. Die Strahlung kann aus Geräten oder aus radioaktiven Präparaten stammen.

Das Strahlenfeld wird mithilfe von Blenden und Filtern möglichst zielgenau an die Tumorform und -größe angepasst um das umliegende Gewebe zu schonen. So ist es möglich die Tumoren die in der Nähe von lebenswichtigen Organen liegen nicht zu schädigen. Die technische Entwicklung der Strahlentherapie führte in den letzten Jahren zu einer besseren Heilung und einer Verminderung von bleibenden Schäden.

Wir bedankten uns bei Herr Dr. Volk über diesen überaus interessanten Vortrag, die anschließende Fragerunde zeigte mit welchem Interesse die Zuhörer dabei waren.