Alt werden beginnt im Kopf – Jungbleiben aber auch!

11. Februar 2020

Zu diesem interessanten und unerschöpflichen Thema war Susanne Auer bei uns am vergangenen Montagabend zu Gast.

Susanne Auer bei ihrem Vortrag in Deckenpfronn

Sie setzt auf die Kraft der richtigen Gedanken. Wer sich „jung denkt“, beginnt sich jünger zu fühlen. Und wer sich jünger fühlt, strahlt das auch aus!  Mit einfachen Tipps und Übungen können wir lernen, diese Gedanken in den Alltag einzubinden, und damit den „unvermeidlichen“ Schrecken des Alterns wie Vergesslichkeit, Krankheit und Siechtum, entgegenzuwirken.

Wir schlafen nicht, wir haben positive Gedanken!

Gemeinsam machten wir ein paar dieser Übungen und erhielten viele Tipps zum „Jungbleiben“:

Sich der eigenen negativen Einstellung klarwerden

Nicht so viel über Krankheiten sprechen

Widrigkeiten im Leben ohne Gram meistern

Nie aufhören, sich für andere Menschen zu interessieren

Den Mut haben, Sachen zu tun, die Spaß machen

Etwas Neues lernen, dazu ist es nie zu spät

Eine schöne Aufgabe, die zu uns passt, finden

Unser Inneres – die Seele – in Balance bringen

Es wie Franz Kafka halten: Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

Die Lieblings-Übung von Frau Auer ist, sich die Frage stellen, was wir unternehmen müssen, dass es uns so richtig schlecht im Alter geht. Dies sollen wir aufschreiben, darüber lachen und dann genau das Gegenteil tun!

Zum Schluss des lebendig und humorvoll vorgetragenen Vortrags durften wir uns noch einen lustigen passenden Spruch aus einem großen Glas ziehen. Einer davon von Benjamin Franklin lautet: „Alte Knaben haben genauso ihr Spielzeug wie die jungen, der Unterschied liegt lediglich im Preis“.  

Frauenleben in Kenia – Gemeinsam kleine Schritte gehen

11. Februar 2020

Zu diesem Thema haben wir am 30.01.2020 Frau Berta Kälberer eingeladen.

„Aloka“ ein Bienenprojekt, mit dem der LandFrauenverband in Kenia Frauen unterstützt. In dem Vortrag haben wir erfahren wie Bienenhaltung dort funktioniert und wie sich Frauen dort eine Existenz aufbauen. „Aloka“ steht für „etwas das Veränderung bringt“.

Die Grundidee für das Bienenprojekt wurde im Jahre 2013 vom Landesverband in Zusammenarbeit mit Dr. Helmut Horn von der Landesanstalt für Bienenkunde entwickelt. In die Bienenhaltung einzusteigen hat für die kenianische Frauen viele gute Gründe, die Vermarktung des Honigs ist eine Einkommen schaffende Maßnahme. Zu Beginn des Projekts wurden die Teilnehmer geschult und mit dem nötigen Inventar wie Bienenstöcke, Imkerkleidung und Schleudern,sowie Saatgut und Setzlinge für die Bienenweide ausgestattet.

In den vergangenen Jahren wurden 92 Bienenhalterinnen geschult und für die Imkerei ausgestattet. Für die Honigernte und Aufbereitung wurde eine Honighaus eingerichtet. Mit dem Honig und anderen Bienenprodukten kann die Ernährung und Gesundheit der Frauen und Kinder verbessert werden. Unter dem Motto „Aloka Farm Honey“ wird der Honig in verschiedenen Verpackungsgrößen vermarktet.

Durch Dürreperioden und Überschwemmungen hat sich gezeigt, dass die Ernährungssicherung durch Unterstützung der Eigenversorgung ein Einkommen der Frauen wichtig ist, um in Notzeiten Essen kaufen können. Deshalb wurden in den letzten Jahren verschiedene Einkommen schaffende Maßnahmen unterstützt, wie die Herstellung von Halsketten aus Papierperlen oder die Herstellung und verkauf von Backwaren. Damit diese Projekte viel Positives bewirken können, sind sie auf Spendengelder angewiesen.

Wir bedankten uns bei Frau Kälberer mit einem kleinen Präsent für diesen sehr unterhaltsamen und mit vielen schönen Bildern gestalteten Vortrag.

Menschen und deren Kultur in Kamerun

6. Februar 2020

Louis Lefang und seine Ehefrau gaben uns am 29.01.2020 im „Alten Rathaus“ Einblicke in das Leben ihrer Heimat in Kamerun. Kamerun war von 1884 bis 1919 feutsche Kolonie. Seit fast 36 Jahren ist Kameruns Präsident Paul Biya bereits an der Macht. Nun wurde der 85-Jährige für weitere sieben Jahre im Amt vereidigt. Offiziell ist Kamerun zwar eine Mehrparteiendemokratie, doch de facto handelt es sich um einen Einparteienstaat, der von der Regierungspartei kontrolliert wird. Korruption ist überall an der Tagesordnung. Ohne Bestechung geht überhaupt nichts. Wo bleiben die Armen? Wo bleibt die Gerechtigkeit, so fragt man sich. Familie Lefang ist unglücklich über diese Zustände und kämpft für Veränderung soweit es ihnen möglich ist.

Amtssprachen sind Französisch (rund 80 % der Bevölkerung, im Norden) und Englisch (ca. 20 % der Bevölkerung, im Süden). Das Land ist reich an Bodenschätzen. Zu den natürlichen Ressourcen des Landes gehören unter anderem Erdöl, Bauxit, Eisenerz, Gold und Diamanten. Kamerun ist um ein Drittel größer als die Bundesrepublik Deutschland und grenzt an den Atlantik, ist fruchtbar, hat Berge, Seen und Flüsse, einen riesigen Regenwald und die Savanne.

Frau Lefang hat uns aus Kamerun getrocknete Früchte vom Baobab Baum mitgebracht die in Kamerun als Lebensmittel und zur Herstellung und Süßen von Speisen verwendet werden. Grundnahrungsmittel in Kamerun sind Mais, Hirse, Kochbananen und Reis. Familie Lefang unterstützt einige Bildungseinrichtungen in ihrem Heimatland mit dem Ziel, dass alle eine Chance auf Schule und Ausbildung erhalten und die Kluft zwischen arm und reich kleiner wird. Ein langer und steiniger Weg. Die Anwesenden waren durchweg begeistert vom authentischen Vortrag des Ehepaares.

Unsere Vorsitzende Heidi Morlok bedankte sich mit einem Geschenk bei dem Ehepaar Lefang und wünschte ihnen viel Erfolg mit ihrer Arbeit und einen guten Nachhauseweg.

Die Stütze unseres Körpers, der Beckenboden

2. Februar 2020

Am Mittwoch 29.01.2020 war Frauenheilpraktikerin Frau Ute Reder mit einem Vortrag über den Beckenboden bei uns im Gemeindehaus.

Den Beckenboden sieht und spürt man nicht. Trotzdem kann man lernen, die Muskeln durch Training zu stärken. Das Training umfasst Spannungs- und Entspannungsübungen. Frau Reder zeigte uns diese Muskeln bewusst wahrzunehmen, zu spüren und das richtige Atmen anzuwenden. Die Atemtechnik ist sehr wichtig, denn Atmung und Beckenboden hängen eng zusammen.

Ein gut funktionierender Beckenboden ist mitverantwortlich für ein gutes Körpergefühl und die Körperhaltung. Er hält dem hohen Druck stand beim Husten, Lachen und körperlicher Belastung. Deshalb wäre es gut, das Training als selbstverständlichen Teil in unser tägliches Leben zu integrieren.

Wir bedankten uns bei Frau Reder für den informativen, kurzweiligen Vortrag.

Podo – Orthesiologie – starke Füße als Fundament für eine gute Körperhaltung

28. Januar 2020

Die uns bereits aus früheren Vorträgen  bekannte Heilpraktikerin Sonja Schenzer-Weiß war am vergangenen Montagabend zu diesem unerschöpflichen Thema bei uns zu Gast.

Sie klärte uns sehr lebendig und kurzweilig  über unsere Füße, um die wir uns eigentlich erst richtig kümmern, wenn sie schmerzen, auf.

Eine Änderung der Fußstatik führt unweigerlich zu Veränderungen der Körperstatik und damit zu veränderten Belastungen der Gelenke! Mit der neurophysiologischen Therapiesohle (Podo-Sohle) kann der Fuß als Schaltzentrale angesprochen und die Haltung korrigiert werden.

Der Fuß ist ein sehr komplexes Gebilde. Bei jedem Schritt, den wir im Laufe unseres Lebens tun, werden Informationen über die Beschaffenheit der Oberfläche, Festigkeit, Temperatur etc. wahrgenommen und weitergegeben. Im Laufe der Jahre verändert sich der Fuß. Häufig betreffen diese Veränderungen die Fußmuskulatur, die Gewölbebildung und den Abrollvorgang. Aber was passiert, wenn die Fußmuskulatur „schlapp“ macht?

Zudem sind Barfußschuhe sinnvoll. Frau Schenzer-Weiß hat uns diese an ihren eigenen Füßen vorgeführt. Auch beantwortete sie während des Vortrags sehr gerne und verständlich unsere unterschiedlichsten Fragen. Am Schluss zeigte sie uns noch verschiedene Übungen. Bei der Verabschiedung meinte unsere Vorsitzende Gertrud, dass jetzt wohl viele, wenn sie von dem informativen Vortrag nach Hause kommen, noch die „Zehen bewegen“ werden.

Mitten im Leben

27. Januar 2020

Zu einem interessanten Vortrag haben wir Rutesheimer LandFrauen am Donnerstag, den 16.01.2020 eingeladen. Frau Rita Reichenbach-Lachenmann, Bildungsreferentin des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden e. V referierte zum Thema: „Mitten im Leben“- Vom notwendigen und überflüssigem. Mit diesem Thema fesselte Sie die Zuhörerinnen, und regte zum Nachdenken an. Was ist die Lebensmitte? Was sagt die gefühlte Wahrnehmung? Verdeutlich wurden auch die Wortbedeutungen von notwendig – Not wenden und überflüssig – überfließen. Dass die Jahre nach der Lebensmitte immer weniger werden, bietet uns ein Zuwachs an Freiheit und Unabhängigkeit. Dazu gehört offen sein für neue Herausforderungen, soziale Kontakte, ein guter Freundeskreis, Aktivitäten, Aufgaben die Freude machen. Nicht erst in der Lebensmitte sondern schon lange vorher ist es wichtig, sich immer wieder bewusst zu machen, was für das eigene Leben notwendig und was überflüssig ist.

Für den aufschlußreichen und sehr verständlichen Vortrag bedankten wir uns bei Frau Reichenbach-Lachenmann mit einem kleinen Präsent.

Winterwanderung am 15.01.2020 rund um Mötzingen

23. Januar 2020

Wie immer begannen die Mötzinger LandFrauen, die Auftaktveranstaltung im neuen Jahr, mit einer Winterwanderung (ohne Schnee) rund um Mötzingen, denn Bewegung tut Not nach dem üppigen Essen während der vergangenen Feiertage. Bei frühlingshaften Temperaturen wurde losmarschiert.

Ankunft beim Alten Rathaus

Nach der Rundwanderung traf man sich, mit denen die nicht mitwandern konnten, im „Alten Rathaus“ zum gemütlichen Teil.

Jetzt wird’s gemütlich

Mit dazu passenden Gedichten wünschte unsere Vorsitzende Heidi Morlok den Anwesenden ein gesundes, friedliches „Neues Jahr“. Sie bedankte sich für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und ermutigte die Frauen, auch im „Neuen Jahr“ dort anzufangen, wo sie 2019 aufgehört haben, mit Engagement und Treue hinter dem Verein zu stehen, denn nur miteinander kann etwas gelingen.

Mit einem Ausblick und Einladung für die zukünftigen Veranstaltungen wurde der schöne Nachmittag beendet.

Maichinger Landfrauen zu Besuch bei der Renninger Krippe

23. Januar 2020

Auch in diesem Jahr sind viele unserer Landfrauen der Einladung von Pfarrer Franz Pitzal gefolgt und haben die Renninger Krippe am Landfrauentag besucht.

Begrüßt wurden wir von der Präsidentin des Landfrauenverbandes Württemberg-Baden e. V., Frau Marie-Luise Linckh.

Die Renninger Krippe ist in diesem Jahr zum 40. Mal aufgebaut und ist nach wie vor ein großer Anziehungspunkt. Das Thema lautet in diesem Jahr „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen“. So konnten wir im Altarraum, an den Seitenwänden und im hinteren Teil der Kirche die liebevoll gestalteten Figuren bestaunen, die zu einem Kunstwerk mit berühmten Bergen verschmelzen und wunderschöne Geschichten darstellen.

Voll mit schönen Eindrücken haben wir uns anschließend in Maichingen zu einem gemeinsamen Mittagessen getroffen und den Vormittag noch einmal Revue passieren lassen.

Jahresrückblick mit Bildershow

20. Januar 2020

Unser Rückblick auf das Jahr 2019 war am 09.01.2020

Ulla Rößler und Waltraut Fischer begrüßten die Mitglieder und wünschten allen ein Gutes Neues Jahr. Danach zeigten Christa Scheeff und Waltraut Fischer eine Bilder-Präsentation von unseren Aktivitäten vom vergangenen Jahr. Wir schwelgten noch mal in Erinnerungen an so manche schöne Stunde.

Bei anschließendem Kaffee und Hefezopf hatten wir noch einen schönen unterhaltsamen Nachmittag.

LandFrauenfrühstück mit Bilderreise durch Thailand

15. Januar 2020

Die ersten Tage im neuen Jahr sind vorbei und die Leonberger LandFrauen trafen sich zu Frühstück.

Bei der Begrüßung informierte uns

Ilse Kerber über die Aktivitäten für das Jahr 2020.

Nach dem leckeren Essen berichtete uns Marga Doll von ihrer Reise nach Thailand. Ein Land bekannt für tropische Strände, opulente Königspaläste und reich verzierte Tempeln mit Buddhafiguren. Wir hörten aufmerksam zu und erfreuten uns an den wunderschönen Bildern.

Zum Schluss bedankte sich Ilse bei Allen, die für diesen gelungen Vormittag beigetragen haben.