Unser Besuch in der Synagoge Stuttgart

Als wir uns entschlossen haben, die Synagoge in Stuttgart zu besuchen, ahnten wir nicht, wieviel Interesse wir damit hervorriefen. Die Anmeldung zur Teilnahme musste mit dem Geburtsdatum versehen sein. Mit der S-Bahn fuhren wir am 21. November nach Stuttgart- Mitte und gingen dann zu Fuss in die Hospitalstrasse. Wir waren dort zu einer Führung angemeldet. Vor Ort wurden wir namentlich aufgerufen und mußten den Personalausweis vorzeigen,bevor wir ins Innere des Gebäudes gelangten.  Frau Rachel Dror begrüßte uns und führte uns in die Synagoge. In den vorderen Reihen durften wir Platz nehmen. Frau Rachel Dror, eine temperamentvolle und energische Dame erzählte uns sehr kurzweilig und interessant über das Leben der Juden, ihre Bräuche, strengen Regeln, Gebote und Verbote. Zwischendurch ermunterte sie uns Fragen zu stellen und die waren reichlich.  Sie gab Antworten für allgemeine Fragen, zur Kirche, zur Religion, aber nicht zur Politik. Im Nu waren 2 Stunden vergangen und sie bat uns in den hübschen Speisesaal, wo wir schon erwartet wurden, um das koschere Abendessen einzunehmen. (Koscher – jüdisches Essen, wir trennen Milch und Fleisch). Wir bekamen Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Alles schmeckte wunderbar. Frau Dror ging dann noch von Tisch zu Tisch, unterhielt sich und beantwortete restliche Fragen. Für uns war es ein höchst interessanter und informativer Nachmittag, der auch auf der Heimfahrt noch für viel Gesprächstoff sorgte.

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