1. November 2013 - Beiträge - Deckenpfronn - Vorträge - Autor*in

Nanopartikel in Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen

Zu dem ernst zu nehmenden Thema „Nanopartikel in Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen“ hatten wir am 28. Oktober 2013 die Bildungsreferentin Fr. Dr. Beate Arman vom Bildungs-und Sozialwerk des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden e.V. eingeladen.

                                                                                                        

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Die Nanopartikel sind winzige Teilchen und schützen  z. B. die Haut vor Sonnenbrand, den Autolack vor Kratzern und die Regenjacke vor eindringendem Wasser. Es gibt Textilien mit geruchshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften für sportliche Tätigkeiten, Haushalts- und Bürogeräte, (Kühlschränke, Waschmaschinen, Computertastaturen, Kopierer und Laserdrucker) und auch in Kosmetika  und Nahrungsergänzungsmitteln sind sie enthalten.

Doch sind diese Teilchen aus Silber, Gold und Eisen, die höchstens ein Hundertstel Millimeter groß sind, wirklich so toll und ungefährlich, wie es auf den ersten Blick scheint? Über die Wirkung von Nanoteilchen auf die Menschen und die Umwelt ist bisher sehr wenig bekannt. Sie können in Form von Spray unter anderem über Lunge, Haut, Magen und Darm und Nase in den Körper gelangen.

Ab 2014 sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Kennzeichnung verbessert werden.


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Am Ende des sehr interessanten und lehrreichen Vortrags ergab sich eine rege Diskussion und an Frau Dr. Arman konnten  Fragen gestellt werden, die sie gerne beantwortete. Eine Zuhörerin meinte, sie habe eigentlich keine Fragen zu diesem Thema, sie wäre aber sehr verunsichert.

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Jedoch war man sich am Ende einig, sich lieber nicht zu lange in der starken Sonne aufzuhalten, um somit weniger Sonnencreme zu benötigen (oder Kindersonnencreme, die weniger stark in die Haut einzieht zu benutzen!) sowie lieber öfter und gründlich waschen und keine antibakteriellen T-Shirts zu tragen.


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